Die heute bekannt gewordene Entscheidung der Geschäftsleitung der Firma Mahle den Standort Alzenau definitiv zu schließen, hat die beiden GRÜNEN Abgeordneten Christine Scheel und Thomas Mütze überrascht und zutiefst schockiert.
„Es stellt sich die Frage“, so Mütze, „was die Äußerungen der Mahle Geschäftsleitung von dieser Woche für einen Sinn hatten, wenn nicht den, die Belegschaft und die Politik ruhig zu halten“ empört sich Mütze. So wurde von Seiten der Geschäftsleitung geäußert, zumindest Kurzarbeit zu erwägen, um Zeit für die Prüfung weiterer Alternativen zum Erhalt des Werkes in Alzenau zu gewinnen. „Dies ist nun alles obsolet“ so Christine Scheel, „die Geschäftsleitung rennt sehenden Auges in die Konfrontation der Gewerkschaft hinein.“ Diese Konfrontation habe der IG-Metall Vorsitzende Neugebauer bei der machtvollen Demonstration in Alzenau ja schon angekündigt für den Fall, dass sich die Mahle Geschäftsführung nicht in Richtung ArbeitnehmerInnen bewege.