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	<title>Thomas Mütze, MdL &#187; Drogenpolitik</title>
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	<description>Thomas Mütze, Bündnis90/Grüne, Mitglied des bayerischen Landtages, Stadt Aschaffenburg</description>
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		<title>Zahl der Drogentoten in Bayern steigt</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 07:47:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Grüne und Bund fordern Einrichtung von Drogenkonsumräumen
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 München (24.03.2011/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag äußern sich betroffen zu der Anzahl der Drogentoten in Bayern. „Die gestiegenen Zahlen entgegen dem Bundestrend zeigen deutlich, dass es hier großen Handlungsbedarf gibt“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin Theresa Schopper. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grüne und Bund fordern Einrichtung von Drogenkonsumräumen</strong>
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<p> <strong> </strong></p>
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<p> München (24.03.2011/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag äußern sich betroffen zu der Anzahl der Drogentoten in Bayern. „Die gestiegenen Zahlen entgegen dem Bundestrend zeigen deutlich, dass es hier großen Handlungsbedarf gibt“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin <strong>Theresa Schopper</strong>. Die Grünen fordern hier schon lange die Einrichtung von Drogenkonsumräumen, um eine effiziente Drogenpolitik leisten zu können. Ein entsprechender Antrag für eine gesetzliche Regelung war im Landtag aber von CSU und FDP abgelehnt worden. „Damit wurde den Gemeinden und Städten die Möglichkeit genommen, selbst solche Räume einzurichten, falls das als notwendig erachtet wird. Gerade aber für Städte wie München und Nürnberg mit einer hohen Drogenproblematik wäre das wichtig. Neben Prävention, Therapie, Sanktion ist die Überlebenshilfe für viele Drogenabhängige ein wichtiges Standbein.“ Bayern hinke was den drogenpolitischen Fortschritt angeht dem Rest des Landes um 10-20 Jahre hinterher. Dabei mache neben der CSU auch die FDP keine gute Figur. „Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung fordert genau das, was ihre Kollegen auf Landesebene abgelehnt haben.“</p>
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		<title>Überlebenshilfe für Schwerstabhängige</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 09:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch Bayern muss Drogenkonsumräume ermöglichen –
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Grüne werfen CSU Scheuklappendenken  vor
München (12.11.2010/sip). Die Landtagsgrünen haben der  Staatsregierung wegen ihrer beharrlichen Weigerung, auch in Bayern  Drogenkonsumräume zu ermöglichen, Scheuklappendenken vorgeworfen: „Die CSU  verteufelt hier aus ideologischen Gründen eine wichtige Hilfeleistung für  Drogenabhängige, die sich in anderen Bundesländern längst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auch Bayern muss Drogenkonsumräume ermöglichen –</h3>
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<h3>Grüne werfen CSU Scheuklappendenken  vor</h3>
<p>München (12.11.2010/sip). Die Landtagsgrünen haben der  Staatsregierung wegen ihrer beharrlichen Weigerung, auch in Bayern  Drogenkonsumräume zu ermöglichen, Scheuklappendenken vorgeworfen: „Die CSU  verteufelt hier aus ideologischen Gründen eine wichtige Hilfeleistung für  Drogenabhängige, die sich in anderen Bundesländern längst bewährt hat“, sagte  die gesundheitspolitische Sprecherin <strong>Theresa Schopper</strong>.</p>
<p>Im Vordergrund müsse ganz konkret die Rettung von Leben  stehen – und gerade bei Schwerstabhängigen seien Fixerstuben oft die einzige  Anlaufstelle. „Schwer Drogenabhängige werden von Therapieangeboten oft nicht  erreicht“, erklärt <strong>Theresa Schopper</strong>
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<p> . Hier könne der Drogenkonsumraum  einerseits Überlebenshilfe, andererseits ein niedrigschwelligeres Angebot sein,  damit Drogenabhängige überhaupt erst für eine Therapie gewonnen werden können.  „Die Staatsregierung muss hier endlich über ihren Schatten springen und von den  Erfahrungen aus anderen Bundesländern profitieren.“</p>
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		<title>Rede vor dem Bayerischen Landtag zur Drogen-Interpellation</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2007/10/rede-vor-dem-bayerischen-landtag-zur-drogen-interpellation/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 07:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Drogenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Worum geht es dabei?&#160;Mit&#160;diesem&#160;Aufruf&#160;m&#246;chte&#160;ich&#160;die&#160;Drogenpolitik&#160;dieses&#160;Landes&#160;ganz grunds&#228;tzlich hinterfragen&#160;und&#160;Politik und &#214;ffentlichkeit in Bayern auf die Missst&#228;nde hinweisen:         
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wieso kann man in Bayern auf die Idee kommen eine gro&#223;e Anfrage zur Drogenpolitik dieses Landes zu stellen?

Diese Frage k&#246;nnen wir schnell beantworten: Weil hier so vieles schief l&#228;uft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Worum geht es dabei?&nbsp;Mit&nbsp;diesem&nbsp;Aufruf&nbsp;m&ouml;chte&nbsp;ich&nbsp;die&nbsp;Drogenpolitik&nbsp;dieses&nbsp;Landes&nbsp;ganz grunds&auml;tzlich hinterfragen&nbsp;und&nbsp;Politik und &Ouml;ffentlichkeit in Bayern auf die Missst&auml;nde hinweisen:</strong>         </p>
<h2>Sehr geehrte Damen und Herren,<br /></h2>
<p>Wieso kann man in Bayern auf die Idee kommen eine gro&szlig;e Anfrage zur Drogenpolitik dieses Landes zu stellen?
</p>
<p>Diese Frage k&ouml;nnen wir schnell beantworten: Weil hier so vieles schief l&auml;uft in der Drogenpolitik, dass man geradezu gezwungen ist darauf hinzuweisen und die vorhandenen Probleme ansprechen muss. </p>
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<p>Denn entweder ist die Staatsregierung ideologisch verbohrt in ihren Positionen oder sie sieht die Probleme gar nicht, was in unserer Interpellation deutlich geworden ist.</p>
<p>Gleichzeitig geht es in der Drogenpolitik in Bayern, wenn man den Statistiken glauben darf, um &uuml;ber 1 Mio. Menschen, die von einer Sucht betroffen sind. Es mag ja sein, dass ihre Lieblingsdrogen, die illegalen nicht mehr die Rolle spielen. Daf&uuml;r steigt der Konsum der anderen Drogen, Nikotin, Alkohol und Medikamentensucht. Das bedeutet: Jede, jeder 12. in Bayern hat mit einer Sucht zu k&auml;mpfen und f&uuml;r diese Million Menschen steht im Haushalt gerade mal 5,6 Mio. &euro; zur Verf&uuml;gung, d.h. gerade mal 5 &euro; pro Person, pro Jahr!</p>
<p>Darauf darf man als Finanzpolitiker auch mal hinweisen.</p>
<p>Ich m&ouml;chte zwei Problembereiche ansprechen, meine Kolleginnen werden nachher noch erg&auml;nzen.</p>
<p>Da ist zum einen, die von Ihnen verweigerte kontrollierte medizinische Behandlung von Heroinabh&auml;ngigen. Das ist ein beispielloses Erfolgsmodell in der Drogenpolitik in Deutschland. Alle gro&szlig;en St&auml;dte in Deutschland haben inzwischen diese Projekte. CDU gef&uuml;hrte Bundesl&auml;nder sind &uuml;berzeugt davon. Die Bundes&auml;rztekammer hat sich f&uuml;r die kontrollierte Vergabe von Diacetylmorphinen ausgesprochen, weil diese Therapie besser f&uuml;r die Abh&auml;ngigen ist als die bekannte Methadon -Therapie. </p>
<p>Da sie einen besseren Gesundheitszustand haben und nicht noch andere illegale Drogen zus&auml;tzlich konsumieren m&uuml;ssen.</p>
<p>1. Sie verweigern die finanzielle Unterst&uuml;tzung. Das w&auml;re ja schon schlimm genug.</p>
<p>Aber</p>
<p>2. diffamieren sie diese kontrollierte medizinische Behandlung als &bdquo;Pseudo-&Uuml;berlebenshilfe&ldquo;, die &bdquo;unn&ouml;tigen Verbrauch finanzieller Ressourcen bedeute&ldquo;!!</p>
<p>Man kann es kaum glauben, wenn es nicht schwarz und wei&szlig; da st&uuml;nde.</p>
<p>Aber da geht es ja nur um Heroinabh&auml;ngige. Menschen von deren Existenz sie ja sowieso nie etwas wissen wollten!!</p>
<p>Und dann Herr Minister diffamieren sie unseren Vorsto&szlig; auch noch als &bdquo;Heroin auf Krankenschein&ldquo;. Unglaublich!</p>
<p>Klar, Herr Minister, ich geh zum Arzt und da bekomm ich dann mein Heroin. Woher haben Sie das? Haben Ihnen das ihre Hardliner im Ministerium aufgeschrieben?? Von uns ist das jedenfalls nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir fordern sie auf: Unterst&uuml;tzen Sie die Heroin-Ambulanzen. Geben Sie ihre Betonpolitik auf und helfen Sie den Menschen. Unterst&uuml;tzen Sie die Antr&auml;ge in Bundesrat und Bundestag und finanzieren sie endlich mit! Sie sagen doch immer N&auml;her am Menschen. Fragt sich nur an welchen??</p>
<p>Der zweite Problemkreis, der sich durch die Interpellation erschlie&szlig;t ist der der Externen Suchtberatung in den Justizvollzugsanstalten in Bayern.</p>
<p>F&uuml;r alle Bayerischen JVAen stehen gerade einmal 42,9 Planstellen zur Verf&uuml;gung. Die empfohlene relation von berater/in zur klientel liegt bei 1:200.</p>
<p>Ich lese ihnen mal die Schl&uuml;ssel f&uuml;r drei Gef&auml;ngnisse vor:</p>
<p>Bamberg 1: 406</p>
<p>Niedersch&ouml;nenfeld 1: 568</p>
<p>Hof 1. 580</p>
<p>Wie soll dort Suchtberatung gelingen?</p>
<p>Die Wartezeiten bewegen sich, laut Interpellation bei einigen Wochen, das glauben Sie doch selber nicht. Bei diesen Reationen wird klar, dass dies nicht stimmen kann. Das Ziel muss es also sein, die Relation von 1:200 einzuf&uuml;hren. Es muss ihr Ziel sein, zu diesen relationen bayernweit zu kommen.</p>
<p>Eine Begr&uuml;ndung k&ouml;nnte sein, weil es Ihnen bares Geld bringt.</p>
<p>Diese Argumentation sei mir erlaubt.</p>
<p>Ein/e Suchtberater/in erwirtschaftet ihr/sein Gehalt, wenn drei drogenabh&auml;ngige Inhaftierte in eine medizinische Rehabilitation vermittelt werden. </p>
<p>Insgesamt werden die &bdquo;Ersparnisse&ldquo; durch die externe Drogenberatung durch vermiedene Hafttage und eingesparte Haftpl&auml;tze auf vorsichtige 17 Mio. &euro; gesch&auml;tzt. J&auml;hrlich!!</p>
<p>Es m&uuml;sste also in ihrem Interesse sein, allein aus finanziellen Aspekten, hier aufzustocken.</p>
<p>Zu den gro&szlig;en wei&szlig;en Flecken in der bayerischen Drogenpolitik werden meine Kolleginnen wie schon erw&auml;hnt noch etwas sagen.</p>
<p>Ich m&ouml;chte noch eine Anmerkung zur aktuellen Debatte um die Testk&auml;ufe von Alkohol durch Jugendliche machen.</p>
<p>Ich k&ouml;nnte mir n&auml;mlich sehr gut vorstellen, dass Sie das toll finden, Jugendliche zu Spionen zu machen.</p>
<p>Unsere Position ist da eine andere.</p>
<p>Es kann doch nicht sein, das wir Jugendliche Zu &bdquo;Agents provocateurs&ldquo; machen!! Wir k&ouml;nnen doch nicht jemanden, der eventuell Alkohol an Minderj&auml;hrige verkauft hat durch eben diese zu einer Straftat auffordern, zu einer Straftat provozieren?</p>
<p>Das kann doch nicht das Ziel sein!</p>
<p>Eine funktionierende Gewerbeaufsicht k&ouml;nnte sehr wohl in der Lage sein, den Jugendschutz durch ihre Pr&auml;senz durchzusetzen. Sie haben durch Ihre K&uuml;rzungen im Bereich der Gewerbeaufsicht, genau dies unm&ouml;glich gemacht. Dies sollten sie sich bei allen &Uuml;berlegungen, die dazu in ihrer Fraktion gemacht werden, Kolleginnen der CSU, genau &uuml;berlegen.</p>
<p>Diese Interpellation hat uns jedenfalls viele Hinweise auf Handlungsfelder in den n&auml;chsten Monaten beschert und wir hoffen auf ihre Motivation und ihre Einsicht in diesem Bereich t&auml;tig zu werden, mehr als bisher.</p>
<p class="MsoNormal">Vielen Dank f&uuml;r ihre Aufmerksamkeit!<span>&nbsp;</span></p>
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