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	<title>Thomas Mütze, MdL &#187; Politik</title>
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	<description>Thomas Mütze, Bündnis90/Grüne, Mitglied des bayerischen Landtages, Stadt Aschaffenburg</description>
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		<title>Solar-Kahlschlag stoppen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomkraft - Nein Danke]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalpolitik Aschaffenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen Thomas Mütze]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mütze warnt vor drastischen Einbrüchen in der regionalen Solarbranche
 Am Freitag soll im Bundesrat darüber entschieden werden, ob in Sachen EEG-Novelle ein Vermittlungsausschuss angerufen werden soll.
Worum geht es? Die bereits im Bundestag von der schwarz/gelben Mehrheit beschlossene Änderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist mit erheblichen Kürzungen bei der Photovoltaik verbunden. Dies trifft zum Einen die Betreiber solcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://thomas-muetze.de/wp-content/uploads/2012/05/TM-Solaraktion-MUC-09052012.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11202" title="TM Solaraktion MUC 09052012" src="http://thomas-muetze.de/wp-content/uploads/2012/05/TM-Solaraktion-MUC-09052012-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Mütze warnt vor drastischen Einbrüchen in der regionalen Solarbranche</strong></p>
<p><strong> </strong>Am Freitag soll im Bundesrat darüber entschieden werden, ob in Sachen EEG-Novelle ein Vermittlungsausschuss angerufen werden soll.</p>
<p>Worum geht es? Die bereits im Bundestag von der schwarz/gelben Mehrheit beschlossene Änderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist mit erheblichen Kürzungen bei der Photovoltaik verbunden. Dies trifft zum Einen die Betreiber solcher Anlagen, häufig Privatpersonen, die eine Anlage auf ihrem Dach errichtet haben, zum Anderen aber auch Mittelständler und Handwerksbetriebe, die diese Anlagen konzipieren und/oder errichten.</p>
<p>Geschätzte 30.000 bis 40.000 Arbeitplätze gibt es in Bayern in der Solarbranche momentan. Viele von diesen sind in Unterfranken angesiedelt und viele von diesen sind gefährdet, passiert das neue EEG am Freitag den Bundesrat! „Bereits durch die Androhung massiver Kürzungen bei der Vergütung des eingespeisten Solarstroms gingen im Handwerk und im Mittelstand  Planungs- und Investitionssicherheit verloren“, so der Grüne Landtagsabgeordnete aus Aschaffenburg, Thomas Mütze.</p>
<p>Gemeinsam mit seinen grünen LandtagskollegInnen kritisiert Mütze die zeitlich vorgezogenen und in der Höhe verschärften Kürzungen.</p>
<p>„Es ist ja nicht so, dass die Branche kein Verständnis für Sonderkürzungen habe“, erläutert der Grüne Abgeordnete Thomas Mütze, „aber diese müssten in einem überschaubaren, kalkulierbaren Rahmen sein.“ Im seit Januar 2012 geltenden EEG seien die Vergütungssätze schon stark reduziert worden, nämlich um 15% ab dem 1. Juli 2012. Mütze: „Weitere Kürzungen sind nicht vermittelbar und belasten Haushalte, Handwerk und Gewerbe.“</p>
<p>Auch der wirtschaftliche Aspekt dürfe nicht aus den Augen verloren werden. Derzeit fließen durch die EEG-Umlage über 1 Milliarde Euro in die Taschen bayerischer Photovoltaik-Anlagen-BetreiberInnen.</p>
<p>Wenn es Ministerpräsident Seehofer, so Mütze, der sich gerne lautstark als Retter der Solarbranche geriere, ernst ist, so müsse man jetzt Taten erwarten dürfen – Bayerns Stimmen im Bundesrat für einen Vermittlungsausschuss – um Schaden von den Bürgerinnen und Bürgern und der Energiewende in Bayern abzuwenden.</p>
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		</item>
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		<title>Antrage zum Plenum am 08.05.2012</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/05/antrage-zum-plenum-am-08-05-2012/</link>
		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/05/antrage-zum-plenum-am-08-05-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 06:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Infrastruktur, Verkehr und Technologie
 
 
Legislaturperiode einen Kreativwirtschaftsberichtvorlegen und wenn nein, warum nicht?

Antwort des Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und
Technologie
Das Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie wird dem Beschluss
des Bayerischen Landtags, noch in dieser Legislaturperiode einen Kreativwirtschaftsbericht
vorzulegen, Rechnung tragen.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><span style="font-family: Arial; font-size: medium;">Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft,</p>
<p>Infrastruktur, Verkehr und Technologie</p>
<p></span></span><span style="font-family: Arial;"><font face="Arial"> </p>
<p></font></span> </p>
<p><strong><span style="font-family: Arial;">Legislaturperiode einen Kreativwirtschaftsberichtvorlegen und wenn nein, warum nicht?</p>
<p></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial;">Antwort des Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und</p>
<p>Technologie</p>
<p></span><span style="font-family: Arial;">Das Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie wird dem Beschluss</p>
<p>des Bayerischen Landtags, noch in dieser Legislaturperiode einen Kreativwirtschaftsbericht</p>
<p>vorzulegen, Rechnung tragen.</p>
<p></span></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Atomkraftwerke zunehmend überflüssig</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/05/atomkraftwerke-zunehmend-uberflussig/</link>
		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/05/atomkraftwerke-zunehmend-uberflussig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 06:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomkraft - Nein Danke]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüne fordern vorzeitige Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld 
München (02.05.2012/bea). Die Bayerischen Atomkraftwerke werden durch den Ausbau der Solarenergie zunehmend überflüssig. „Obwohl zwei Atomkraftkraftwerke wegen Revisionsarbeiten seit fast zwei Wochen vom Netz sind, mussten am vergangenen Wochenende die anderen beiden noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke in Ihrer Leistung gedrosselt werden“, erklärt der energiepolitische Sprecher Ludwig Hartmann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Grüne fordern vorzeitige Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld </strong></h3>
<p>München (02.05.2012/bea). Die Bayerischen Atomkraftwerke werden durch den Ausbau der Solarenergie zunehmend überflüssig. „Obwohl zwei Atomkraftkraftwerke wegen Revisionsarbeiten seit fast zwei Wochen vom Netz sind, mussten am vergangenen Wochenende die anderen beiden noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke in Ihrer Leistung gedrosselt werden“, erklärt der energiepolitische Sprecher <strong>Ludwig Hartmann</strong>. Der Effekt der Leistungsdrosselung von bayerischen Atomkraftwerken trete schon seit März fast regelmäßig an jedem Wochenende auf. Dank des Ausbaus der Sonnenenergie durch bayerische Bürgerinnen und Bürger müssten die Atomkraftwerke v. a. im Sommerhalbjahr in ihrer Leistung reduziert werden.</p>
<p>„Dies zeigt sehr deutlich, dass es ein Märchen ist, dass die bayerischen Atomkraftwerke für die Deckung der Grundlast dringend nötig sind“, so <strong>Ludwig Hartmann</strong> weiter. „Es ist daher auch in keiner Weise gerechtfertigt, dass das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld noch fast vier Jahre in Betrieb sein soll, obwohl es spätestens im nächsten Jahr nicht mehr gebraucht wird, weil in den nächsten Jahren mehrere, bereits im Bau befindliche, konventionelle Kraftwerke zusätzlich ans Netz gehen werden.“</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wirtschaftsminister legt die Axt an die Energiewende</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/04/wirtschaftsminister-legt-die-axt-an-die-energiewende/</link>
		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/04/wirtschaftsminister-legt-die-axt-an-die-energiewende/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 06:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor der Energiekommission propagiert Zeil die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
München (20.4.2012/sip). Die Landtagsgrünen haben Wirtschaftsminister Zeil vorgeworfen, die Axt an das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu legen und damit die Energiewende abzuwürgen. Gegenüber der Energiekommission des Bayerischen Landtags hat der Minister in seiner Zwischenbilanz zur Energiewende erstmals unverblümt gefordert, das in seinen Augen „bürokratische, überkomplexe und teure System“ von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Vor der Energiekommission propagiert Zeil die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes</h3>
<p>München (20.4.2012/sip). Die Landtagsgrünen haben Wirtschaftsminister Zeil vorgeworfen, die Axt an das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu legen und damit die Energiewende abzuwürgen. Gegenüber der Energiekommission des Bayerischen Landtags hat der Minister in seiner Zwischenbilanz zur Energiewende erstmals unverblümt gefordert, das in seinen Augen „bürokratische, überkomplexe und teure System“ von Einspeisevorrang und gesetzlicher Einspeisevergütung aufzugeben. „Das bedeutet nichts anderes, als dass der Minister ausgerechnet das bislang erfolgreichste Instrument der Energiewende auf den Müllhaufen werfen will“, kritisierte der energiepolitische Sprecher <strong>Ludwig Hartmann</strong>. Gerade in Bayern habe das EEG dafür gesorgt, dass Sonne und Biogas einen beispiellosen Boom erfahren hätten: „Ohne Marktanreize durch ein entsprechendes Förderprogramm wäre es niemals möglich gewesen, den Anteil der Erneuerbaren Energien in so kurzer Zeit auszubauen“, so <strong>Ludwig Hartmann</strong>. Nur so könnten technische Innovationen wettbewerbsfähig werden und sich Schritt für Schritt gegenüber den bereits etablierten und deshalb auch kostengünstigeren Energieformen durchsetzen. „Wenn das EEG abgeschafft wird, lohnt es sich für Unternehmen und Bürger einfach nicht mehr, in den technischen Fortschritt der Energiewende zu investieren. Damit aber würgt Zeil genau die Dynamik ab, die wir für eine erfolgreiche Energiewende brauchen.“</p>
<p>Dass die Staatsregierung beim Projekt Energiewende ohnehin massiv auf der Stelle trete, darauf ließen auch die weiteren Ausführungen des Wirtschaftsministers vor der Energiekommission schließen: „Nach wohlfeilen Versprechungen lässt die Umsetzung auf sich warten: Vom Bau neuer Erdgaskraftwerke bis hin zum Ausbau der Speichertechnologie klaffen in Zeils Zwischenbericht deutliche Lücken. Wenn der Minister jetzt auch noch das EEG in die Tonne treten will, dann ist die schwarz-gelbe Energiewende zu Ende, bevor sie überhaupt angefangen hat.“</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Anfragen zum Plenum &#8211; Plenarwoche 16. KW</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/04/anfragen-zum-plenum-plenarwoche-16-kw/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 08:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfrage zum Plenum des Abgeordneten Thomas M ü t z e (GRÜ):
Inwieweit muss für eine vom Freistaat geförderte Straßenbaumaßnahme das Nutzen-Kosten-
Verhältnis ermittelt werden, wie kann ohne vorliegendes Nutzen-Kosten-Verhältnis allgemein
überprüft werden, ob eine zur Förderung eingereichte Maßnahme wirtschaftlich ist und wie
wurde beim Umbau des Kreuzungsbereiches Südliche Entlastungsstraße/Laugnastraße in Wertingen
die Wirtschaftlichkeit überprüft bzw. nachgewiesen?
Staatsminister Joachim H e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: TimesNewRomanPSMT;">Anfrage zum Plenum des Abgeordneten Thomas M ü t z e (GRÜ):</p>
<p>Inwieweit muss für eine vom Freistaat geförderte Straßenbaumaßnahme das Nutzen-Kosten-</p>
<p>Verhältnis ermittelt werden, wie kann ohne vorliegendes Nutzen-Kosten-Verhältnis allgemein</p>
<p>überprüft werden, ob eine zur Förderung eingereichte Maßnahme wirtschaftlich ist und wie</p>
<p>wurde beim Umbau des Kreuzungsbereiches Südliche Entlastungsstraße/Laugnastraße in Wertingen</p>
<p>die Wirtschaftlichkeit überprüft bzw. nachgewiesen?</p>
<p>Staatsminister Joachim H e r r m a n n antwortet:</p>
<p>Für vom Freistaat Bayern geförderte kommunale Straßenprojekte wird kein Nutzen-Kosten-</p>
<p>Verhältnis ermittelt. Es wird vielmehr geprüft, ob die gewählte Maßnahme zur Verbesserung</p>
<p>der Verkehrsverhältnisse dringend notwendig und geeignet ist und – wenn mehrere Lösungsmöglichkeiten</p>
<p>bestehen – eine wirtschaftliche Variante gewählt wird.</p>
<p>Im vorliegenden Fall sollen mit dem planfestgestellten Vorhaben sowohl die Verkehrsströme</p>
<p>am Knotenpunkt leistungsfähig abgewickelt werden als auch die Sicherheit und Leistungsfähigkeit</p>
<p>des Verkehrsflusses auf der durchgängigen Staatsstraße 2033 als überregionale Verkehrsachse</p>
<p>zwischen dem Landkreis Dillingen a. d. Donau und dem Großraum Augsburg verbessert</p>
<p>werden. Die Planungsziele können entsprechend dem Planfeststellungsbeschluss vom</p>
<p>09.12.2011 nur mit der gewählten Lösung erreicht werden.</p>
<p></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schriftliche Anfrage des Herrn Abgeordneten Thomas Mütze betreffend „Abgabepflicht von Musikvereinen an die Künstlersozialkasse</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/04/schriftliche-anfrage-des-herrn-abgeordneten-thomas-mutze-betreffend-%e2%80%9eabgabepflicht-von-musikvereinen-an-die-kunstlersozialkasse/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 07:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Sehr geehrte Frau Präsidentin,
die Schriftliche Anfrage des Herrn Abgeordneten Thomas Mütze beantworte ich wie folgt:
1) Ist das Problem der Staatsregierung bekannt?
Die in der Anfrage aufgezeigte Thematik ist der Staatsregierung bekannt.
2) Welche Position bezieht die Staatsregierung in diesem Fall?
Ausgelöst durch das in der Anfrage erwähnte höchstrichterliche Urteil vom November
2009 gegen eine baden-württembergische Stadtkapelle, deren Abgabepflicht das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;"><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;"> </p>
<p></span></span><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;">Sehr geehrte Frau Präsidentin,</p>
<p>die Schriftliche Anfrage des Herrn Abgeordneten Thomas Mütze beantworte ich wie folgt:</p>
<p></span></span></strong><strong><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;"><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;">1) Ist das Problem der Staatsregierung bekannt?</p>
<p></span></span><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;">Die in der Anfrage aufgezeigte Thematik ist der Staatsregierung bekannt.</p>
<p></span></span></strong><strong><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;"><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;">2) Welche Position bezieht die Staatsregierung in diesem Fall?</p>
<p></span></span><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;">Ausgelöst durch das in der Anfrage erwähnte höchstrichterliche Urteil vom November</p>
<p>2009 gegen eine baden-württembergische Stadtkapelle, deren Abgabepflicht das Bundessozialgericht</p>
<p>aufgrund ihrer Musikschul-Struktur bejahte, änderte die Künstlersozialkasse</p>
<p>ihre Praxis zu Ungunsten der Musikvereine. Bei der Beurteilung der Verhältnisse</p>
<p></span></span><span style="font-family: ArialMT; color: #323232; font-size: xx-small;"><span style="font-family: ArialMT; color: #323232; font-size: xx-small;"><span style="font-family: ArialMT; color: #323232; font-size: xx-small;">SEITE 2</p>
<p></span></span></span><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;">der Stadtkapelle Waiblingen handelt es sich nach Auffassung der Staatsregierung aber</p>
<p>um einen nicht verallgemeinerungsfähigen Einzelfall. Die Staatsregierung hält die bestehende</p>
<p>Praxis, ehrenamtlich geführte Musikvereine zur Künstlersozialabgabe heranzuziehen,</p>
<p>für unbefriedigend. Die Forderungen der Künstlersozialkasse sind mit dem ehrenamtlichen</p>
<p>Engagement und mit der überaus wünschenswerten Integration von Kindern</p>
<p>und Jugendlichen in Musikvereine und Gesellschaft sowie dem Gedanken der Brauchtumspflege</p>
<p>nicht vereinbar.</p>
<p></span></span></strong><strong><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;"><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;">3) Welche Möglichkeit sieht die Staatsregierung den Vereinen zu helfen?</p>
<p></span></span><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;">Die Staatsregierung ist bereits tätig geworden.</p>
<p>Ein erster von der Staatsregierung initiierter Bundesratsbeschluss vom Juli 2010 forderte</p>
<p>eine klarstellende Regelung im Künstlersozialversicherungsgesetz zur Wiederherstellung</p>
<p>der früheren Praxis, die auf den so genannten, von der Bundesvereinigung Deutscher</p>
<p>Musikverbände mit der Künstlersozialkasse im Mai 2006 vereinbarten Berliner Kriterien</p>
<p>fußte. Die Bundesregierung lehnte dies, unter Verweis auf laufende Gespräche, die auf</p>
<p>Verbesserungen im Wege der Verwaltungspraxis zielten, ab. Die im August 2010 vereinbarte</p>
<p>neue Verwaltungspraxis war jedoch weiterhin unbefriedigend. Unter Geltung der</p>
<p>Berliner Kriterien waren ehrenamtliche Musikvereine in der Regel abgabefrei geblieben,</p>
<p>wenn sie die musikalische Ausbildung insbesondere nur zur Förderung des eigenen</p>
<p>Nachwuchses und nur mit für das Orchester benötigten Instrumenten betrieben. Nach</p>
<p>der Vereinbarung vom August 2010 ist die Freistellung von der Künstlersozialabgabe</p>
<p>jedoch nur bei Ausbildung bis zu 20 Schülern sichergestellt.</p>
<p>Auf Antrag der Staatsregierung wiederholte der Bundesrat daher im Juni 2011 seine Forderung</p>
<p>nach einer gesetzlichen Verankerung der früheren, den Berliner Kriterien folgenden</p>
<p>Praxis. Die Bundesregierung griff die Forderung des Bundesrates zur Änderung des</p>
<p>Künstlersozialversicherungsgesetzes nicht auf. Sie verwies darauf, dass die Festlegungen</p>
<p>vom August 2010 von den Betroffenen überwiegend positiv aufgenommen würden.</p>
<p>Der Staatsregierung ist bekannt, dass der Bayerische Blasmusikverband e.V. beabsichtigt,</p>
<p>auf die Bundesregierung einzuwirken, um eine Änderung der unbefriedigenden</p>
<p></span></span><span style="font-family: ArialMT; color: #323232; font-size: xx-small;"><span style="font-family: ArialMT; color: #323232; font-size: xx-small;"><span style="font-family: ArialMT; color: #323232; font-size: xx-small;">SEITE 3</p>
<p></span></span></span><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;">Situation für ehrenamtliche Musikvereine zu erreichen. Die Staatsregierung wird ihr weiteres</p>
<p>Verhalten von der Reaktion der Bundesregierung abhängig machen.</p>
<p></span></span></strong><strong><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;"><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;">4) Wie soll zukünftig Ausbildung in den Vereinen gesichert werden, wenn die</p>
<p>Situation so bleibt?</p>
<p></span></span><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;">Die Staatsregierung bedauert, dass ehrenamtliche Musikvereine als Konsequenz aus</p>
<p>den Forderungen der Künstlersozialkasse erwägen, ihre Ausbildungsaktivitäten einzuschränken</p>
<p>oder aufzugeben.</p>
<p>Sollte keine Änderung der bestehenden Praxis erreicht werden können, hätten Musikvereine</p>
<p>auch die Möglichkeit, eine so genannte Ausgleichsvereinigung zu gründen. Den</p>
<p>Musikvereinen würde damit die Erfüllung ihrer formalen Pflichten erleichtert und eine gewisse</p>
<p>Gestaltungsfreiheit eingeräumt, die Belastung durch die Künstlersozialabgabe untereinander</p>
<p>anders zu verteilen und damit besonderen Verhältnissen innerhalb einzelner</p>
<p>Gruppen von Musikvereinen gerecht zu werden.</p>
<p></span></span></strong><strong><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;"><span style="font-family: Arial-BoldMT; font-size: small;">5) Unterstützt die Staatsregierung eine Klage vor dem Bundessozialgericht,</p>
<p>um die Unterschiede zwischen Musikschulen und Musikvereinen deutlich zu</p>
<p>machen?</p>
<p></span></span><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;">Der Staatsregierung liegen keine Erkenntnisse darüber vor, ob ehrenamtliche Musikvereine</p>
<p>ihre Abgabepflicht an die Künstlersozialkasse derzeit im Wege eines sozialgerichtlichen</p>
<p>Verfahrens prüfen lassen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p></span></span><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT; font-size: small;"><span style="font-family: Arial-ItalicMT; font-size: small;">- gezeichnet -</p>
<p></span></span><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: small;">Christine Haderthauer</p>
<p>Staatsministerin</p>
<p></span></span></em></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Antwort des Staatsministeriums auf:Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Mütze vom 14.02.2012 betreffend Lückenschluss Werrabahn und Höllentalbahn</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/03/antwort-des-staatsministeriums-aufschriftliche-anfrage-des-abgeordneten-mutze-vom-14-02-2012-betreffend-luckenschluss-werrabahn-und-hollentalbahn/</link>
		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/03/antwort-des-staatsministeriums-aufschriftliche-anfrage-des-abgeordneten-mutze-vom-14-02-2012-betreffend-luckenschluss-werrabahn-und-hollentalbahn/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 08:40:53 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Präsidentin,
die Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:
Frage 1: Wie steht die Staatsregierung aktuell zu diesem Bauvorhaben?
In beiden Fällen besteht aus Sicht der Staatsregierung vor dem Hintergrund
der vorliegenden Untersuchungen und im heutigen Finanzierungsumfeld für
den Aus- bzw. Neubau der Schieneninfrastruktur derzeit keine realistische
Aussicht auf eine Wiederherstellung der Streckeninfrastruktur.
Während die Finanzierung der Infrastrukturmaßnahmen durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: ArialMT;">Sehr geehrte Frau Präsidentin,</p>
<p>die Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 1: Wie steht die Staatsregierung aktuell zu diesem Bauvorhaben?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">In beiden Fällen besteht aus Sicht der Staatsregierung vor dem Hintergrund</p>
<p>der vorliegenden Untersuchungen und im heutigen Finanzierungsumfeld für</p>
<p>den Aus- bzw. Neubau der Schieneninfrastruktur derzeit keine realistische</p>
<p>Aussicht auf eine Wiederherstellung der Streckeninfrastruktur.</p>
<p>Während die Finanzierung der Infrastrukturmaßnahmen durch den Bund</p>
<p>oder Dritte erfolgen müsste, obliegt dem Freistaat die Entscheidung über</p>
<p>die Bestellung von Zugleistungen des Schienenpersonennahverkehrs</p>
<p>(SPNV) auf einer wiederhergestellten Infrastruktur. Diesbezüglich haben</p>
<p><span style="font-family: ArialMT;">ringen ohne finanzielle Beteiligung des Freistaats Bayern vorbereitet, das</p>
<p>nach Kenntnis der Staatsregierung neben einer Untersuchung der Potenziale</p>
<p>im Personen- und Güterverkehr eine Nutzen-Kosten-Analyse in Anlehnung</p>
<p>an die Methodik des Bundesverkehrswegeplans zum Gegenstand</p>
<p>haben soll. Mit Ergebnissen wird nicht vor dem Spätsommer 2012 gerechnet.</p>
<p></span></p>
<p></span></em></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://thomas-muetze.de/2012/03/antwort-des-staatsministeriums-aufschriftliche-anfrage-des-abgeordneten-mutze-vom-14-02-2012-betreffend-luckenschluss-werrabahn-und-hollentalbahn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schriftliche Anfrage des Herrn Abgeordneten Thomas Mützevom 16. Februar 2012</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/03/schriftliche-anfrage-des-herrn-abgeordneten-thomas-mutzevom-16-februar-2012/</link>
		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/03/schriftliche-anfrage-des-herrn-abgeordneten-thomas-mutzevom-16-februar-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 07:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://thomas-muetze.de/?p=11036</guid>
		<description><![CDATA[ABDRUCK
G:\StMUK\M-Schreiben\Abteilung III\2012\Referat III.4\Anfrage Mütze MdL VERA Druckkosten_r.doc
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 80327 München
– St – M
III.4 – III – LB – MD – ZS(BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN)
Anlagen: 3 Abdrucke dieses SchreibensSehr geehrte Frau Präsidentin,
die oben genannte Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:

Frage 1:
In welchen Fächern müssen die VERA-Vergleichsarbeiten in den Grundund
Mittelschulen, aufgeschlüsselt nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial;">ABDRUCK</p>
<p></span><span style="font-family: Arial; color: #ffffff; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Arial; color: #ffffff; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Arial; color: #ffffff; font-size: xx-small;">G:\StMUK\M-Schreiben\Abteilung III\2012\Referat III.4\Anfrage Mütze MdL VERA Druckkosten_r.doc</p>
<p></span></span></span><span style="font-family: Arial; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Arial; font-size: xx-small;">Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 80327 München</p>
<p>– St – M</p>
<p></span></span><span style="font-family: Arial; color: #ffffff; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Arial; color: #ffffff; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Arial; color: #ffffff; font-size: xx-small;">III.4 – III – LB – MD – ZS</span></span></span><em></em><em></em><em><strong><span style="font-family: Arial;"><font face="Arial">(BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN)</p>
<p></font></span><span style="font-family: Arial;">Anlagen: 3 Abdrucke dieses SchreibensSehr geehrte Frau Präsidentin,</p>
<p>die oben genannte Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:</p>
<p></span></p>
<p></strong><strong><span style="font-family: Arial;">Frage 1:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial;">In welchen Fächern müssen die VERA-Vergleichsarbeiten in den Grundund</p>
<p>Mittelschulen, aufgeschlüsselt nach Jahrgängen, geschrieben werden?</p>
<p></span><span style="font-family: Arial;">Die bundesweiten Vergleichsarbeiten werden in den Jahrgangsstufen 3</p>
<p>(„VERA-3“) und 8 („VERA-8“) geschrieben.</p>
<p>In der Jahrgangsstufe 3 (= Grundschulen) erstreckt sich die Teilnahmeverpflichtung</p>
<p>auf zwei Fächer (Deutsch und Mathematik, wobei im Fach</p>
<p>Deutsch zwei sog. Domänen an zwei verschiedenen Tagen getestet werden;</p>
<p>eine dieser Domänen ist immer „Leseverstehen“, die andere wechselt</p>
<p></span><span style="font-family: Arial; font-size: large;"><span style="font-family: Arial; font-size: large;">Bayerisches Staatsministerium</p>
<p>für Unterricht und Kultus</p>
<p></span></span><span style="font-family: Arial;">- 2 -</p>
<p>[z. B. 2012 „Sprachgebrauch“]. Im Fach Mathematik werden zwei Domänen</p>
<p>[z. B. 2012 „Muster und Strukturen“ sowie „Größen und Messen“] an einem</p>
<p>Tag abgeprüft).</p>
<p>Damit erhalten die Schülerinnen bzw. Schüler drei Testhefte an drei Tagen</p>
<p>(2012: 8., 10. und 15. Mai).</p>
<p>In der Jahrgangsstufe 8 (= Mittelschulen) besteht eine Teilnahmeverpflichtung</p>
<p>nur für ein Fach (2012: Englisch, wobei in Bayern nur die Domäne „Leseverstehen“</p>
<p>verpflichtend war; die Domäne „Hörverstehen“ wurde auf</p>
<p>freiwilliger Ebene angeboten). Zudem wurden 2012 die Fächer Deutsch</p>
<p>und Mathematik auf freiwilliger Basis angeboten.</p>
<p>Seit drei Jahren wird VERA-8 in einem wechselnden Rhythmus verpflichtend</p>
<p>durchgeführt: 2010 Mathematik, 2011 Deutsch, 2012 Englisch. Dieser</p>
<p>Rhythmus – und die Verpflichtung, nur an einem Fach teilzunehmen – sollen</p>
<p>auch künftig beibehalten werden. Die Verpflichtung zur Teilnahme aller</p>
<p>Schulen an mindestens einem Fach wird voraussichtlich noch 2012 von</p>
<p>Seiten der Kultusministerkonferenz für alle Länder offiziell verabschiedet.</p>
<p></span><strong><span style="font-family: Arial;">Frage 2:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial;">Welchen Umfang haben die jeweiligen Gehefte, aufgeschlüsselt nach Jahrgängen</p>
<p>und Fächern?</p>
<p></span><span style="font-family: Arial;">Der Umfang der Testhefte schwankt von Jahr zu Jahr und ist deshalb nur</p>
<p>exemplarisch zu bestimmen. Zudem werden in Bayern manchmal (siehe</p>
<p>auch Antwort 1) nur Teile der vom Institut für Qualitätsentwicklung im</p>
<p>Bildungswesen gelieferten Testhefte verpflichtend gestellt und demzufolge</p>
<p>auch in dieser verkürzten Fassung zum Herunterladen angeboten. Im</p>
<p>Folgenden werden die Werte für 2012 benannt:</p>
<p>VERA-3:</p>
<p>- Deutsch Lesen: 12 Seiten</p>
<p>- Deutsch Sprachgebrauch: 10 Seiten</p>
<p>- 3 -</p>
<p>- Mathematik: 16 Seiten</p>
<p>Für VERA-3 damit Gesamtseitenzahl pro Schülerin bzw. Schüler:</p>
<p>38 Seiten.</p>
<p>VERA-8:</p>
<p>- Deutsch: 28 Seiten</p>
<p>- Mathematik: 22 Seiten</p>
<p>- Englisch Leseverstehen (verpflichtend): 21 Seiten</p>
<p>- Englisch gesamt (freiwillig, mit Audio-Datei): 35 Seiten</p>
<p>Für VERA-8 an Mittelschulen (jeweils Testheft I) damit Gesamtseitenzahl</p>
<p>pro Schülerin bzw. Schüler: 85 Seiten, davon verpflichtend 21 Seiten.</p>
<p></span><strong><span style="font-family: Arial;">Frage 3:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial;">Wie viele Gehefte, aufgeschlüsselt nach Jahrgängen und Fächern, wurden</p>
<p>erstellt, als sie noch zentral für ganz Bayern gedruckt wurden?</p>
<p></span><span style="font-family: Arial;">Die Testhefte für VERA-3 werden seit Jahren zentral für ganz Bayern gedruckt</p>
<p>und an die Schulen versandt. Im Jahr 2012 beläuft sich dies gem.</p>
<p>aktueller Auftragsvergabe (für Grund- und Förderschulen) auf</p>
<p>- Deutsch Lesen: 161.940 Testhefte</p>
<p>- Deutsch Sprachgebrauch: 161.940 Testhefte</p>
<p>- Mathematik: 161.940 Testhefte</p>
<p>- gesamt: 485.820 Testhefte</p>
<p>Die Testhefte für VERA-8 wurden im Schuljahr 2009 für den Bereich der</p>
<p>(damaligen) Hauptschulen/Realschulen und Wirtschaftsschulen/Gymnasien</p>
<p>berechnet wie folgt:</p>
<p>- Deutsch: 54.250/40.000/39.425 Testhefte</p>
<p>- Englisch: 54.250/40.000/39.425 Testhefte</p>
<p>- Mathematik: 54.250/40.000/39.425 Testhefte</p>
<p>- gesamt: 401.025 Testhefte</p>
<p>- 4 -</p>
<p>Hinweis: Im Jahr 2009 war die Teilnahme der Schularten in allen drei Fächern</p>
<p>verpflichtend vorgesehen.</p>
<p></span><strong><span style="font-family: Arial;">Frage 4:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial;">Welche Kosten fielen für den Druck dieser Gehefte für ganz Bayern, aufgeschlüsselt</p>
<p>nach Jahrgängen und Fächern an?</p>
<p></span><span style="font-family: Arial;">Eine Aufschlüssung kann gem. Unterlagen bzw. Rechnungsstellung nur</p>
<p>erfolgen nach Jahrgangsstufen. Diese gestaltet sich wie folgt:</p>
<p>- VERA-3: 75.660,91 EUR</p>
<p>- VERA-8: 78.542,07 EUR</p>
<p></span><strong><span style="font-family: Arial;">Frage 5:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial;">Welche Kosten fielen für das Verschicken der Gehefte an?</p>
<p></span><span style="font-family: Arial;">Die Versandkosten waren Bestandteil der Gesamt-Rechnungsstellung und</p>
<p>sind in den o. g. Kosten enthalten. Eine Differenzierung ist demzufolge</p>
<p>nicht möglich. Dies resultiert auch aus der Tatsache, dass aufgrund des</p>
<p>vertraulichen Charakters der Testhefte die Auftragsvergabe immer Druck</p>
<p>und Versand gemeinsam vorsieht.</p>
<p></span><strong><span style="font-family: Arial;">Frage 6:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial;">Hält die Staatsregierung die Erstellung der Gehefte in einer zentralen Druckerei</p>
<p>nicht für günstiger und ökologischer?</p>
<p></span><span style="font-family: Arial;">Im Jahr 2008 erfolgte eine Prüfung, inwieweit ein Druck und Versand der</p>
<p>Testhefte in der Hausdruckerei des Staatsministeriums für Unterricht und</p>
<p>Kultus erfolgen kann. Aufgrund der eingeschränkten personellen Ressourcen</p>
<p>konnte dieser Ansatz nicht weiter verfolgt werden.</p>
<p>Für VERA-3 wird ein zentraler Druck und Versand durch eine externe Druckerei</p>
<p>nach Ausschreibung nach wie vor praktiziert.</p>
<p>- 5 -</p>
<p>Für VERA-8 wird dieses Verfahren aufgrund der überwiegenden Freiwilligkeit</p>
<p>der Teilnahme (nur ein Fach statt drei, zudem hier ggf. nur verkürztes</p>
<p>Testheft) als nicht zielführend bzw. hochpreisiger und nicht ökologisch vertretbar</p>
<p>erachtet.</p>
<p>Es erfolgt jedoch in kultusministeriellen Schreiben ein Hinweis darauf, dass</p>
<p>sich der Zusammenschluss zu Schulverbünden innerhalb des Verantwortungsbereichs</p>
<p>eines Sachaufwandsträgers, die gemeinsam einen Druckauftrag</p>
<p>vergeben, als vorteilhaft erwiesen hat (vgl. z. B. Schreiben vom</p>
<p>09.11.2011, Az III.4 &#8211; 5 S 4200.4.2 &#8211; 6.54985). Hier kann auf die genauen</p>
<p>Anforderungen vor Ort dezidiert eingegangen und damit Ressourcen sparend</p>
<p>gehandelt werden.</p>
<p>Mit vorzüglicher Hochachtung</p>
<p>Dr. Ludwig Spaenle</p>
<p>Staatsminister</p>
<p></span></em></strong></em></strong></em></strong></em></strong></em></strong></em></strong></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://thomas-muetze.de/2012/03/schriftliche-anfrage-des-herrn-abgeordneten-thomas-mutzevom-16-februar-2012/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Schriftl. Anfrage Thomas Mütze betreffend „Infrastrukturentgelte&#8221;</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/03/schriftl-anfrage-thomas-mutze-betreffend-%e2%80%9einfrastrukturentgelte/</link>
		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/03/schriftl-anfrage-thomas-mutze-betreffend-%e2%80%9einfrastrukturentgelte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 07:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://thomas-muetze.de/?p=11033</guid>
		<description><![CDATA[ 
Sehr geehrte Frau Präsidentin,
die Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:
Frage 1: Inwieweit hält die Staatsregierung das System der Trassen- und
Stationspreise für transparent?
Die Eisenbahninfrastrukturunternehmen sind verpflichtet, die diskriminierungsfreie
Benutzung der von ihnen betriebenen Eisenbahninfrastruktur
und die diskriminierungsfreie Erbringung der von
ihnen angebotenen Leistungen zu gewähren (§ 14 des Allgemeinen
Eisenbahngesetzes). Deswegen muss die Ermittlung der
Preise für konkrete Leistungen der Infrastrukturunternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><span style="font-family: ArialMT;">Sehr geehrte Frau Präsidentin,</p>
<p>die Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 1: Inwieweit hält die Staatsregierung das System der Trassen- und</p>
<p>Stationspreise für transparent?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Die Eisenbahninfrastrukturunternehmen sind verpflichtet, die diskriminierungsfreie</p>
<p>Benutzung der von ihnen betriebenen Eisenbahninfrastruktur</p>
<p>und die diskriminierungsfreie Erbringung der von</p>
<p>ihnen angebotenen Leistungen zu gewähren (§ 14 des Allgemeinen</p>
<p>Eisenbahngesetzes). Deswegen muss die Ermittlung der</p>
<p>Preise für konkrete Leistungen der Infrastrukturunternehmen von</p>
<p>vornherein eindeutig möglich sein. Dieses Erfordernis erfüllen, das</p>
<p>Trassenpreissystem und das Stationspreissystem der DB AG. Die</p>
<p>Bundesnetzagentur als Regulierungsbehörde hat umfassende Be–</p>
<p>2 –</p>
<p>fugnisse bei der Aufgabe, die Einhaltung der Vorschriften des Eisenbahnrechtes</p>
<p>bei der Aufstellung der Entgeltsysteme zu überwachen.</p>
<p>Insoweit sind die Preissysteme transparent.</p>
<p>Die Entgelte für Leistungen der Eisenbahninfrastrukturunternehmen</p>
<p>sollen grundsätzlich nach den hierfür entstehenden Kosten</p>
<p>zuzüglich einer marktüblichen Rendite bemessen werden. Die</p>
<p>Regulierungsbehörde hat auch die Aufgabe, diese eisenbahnrechtliche</p>
<p>Vorgabe zu überwachen. Hierzu müssen die Eisenbahninfrastrukturunternehmen</p>
<p>der Regulierungsbehörde substantiierte</p>
<p>Darstellungen der Kalkulationen vorlegen. Diese Kalkulationen</p>
<p>und die diesbezüglichen Prüfungsentscheidungen der Regulierungsbehörde</p>
<p>sind der Bayerischen Staatsregierung nicht bekannt.</p>
<p>Die Kalkulation des Aufwands, der die Entgelthöhen der</p>
<p>einzelnen Leistungen zugrunde liegt, ist daher aus der Sicht der</p>
<p>Aufgabenträger des SPNV nicht transparent.</p>
<p></span></em><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 2: Wie beurteilt die Staatsregierung die Tatsache, dass DB Netz und</p>
<p>DB Station&amp;Service Gewinne ausweisen, anstatt mehr in Strecken</p>
<p>und Bahnhöfe zu investieren?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Die Staatsregierung ist der Ansicht, dass die Gewinne der Infrastrukturunternehmen</p>
<p>der DB AG nach Abzug einer angemessenen</p>
<p>Rendite in die Infrastruktureinrichtungen reinvestiert werden sollten.</p>
<p></span></em><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 3: Wie reagiert die Staatsregierung auf die steigenden Infrastrukturentgelte</p>
<p>für die von der BEG bestellten Verkehre?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Es ist zutreffend, dass die Infrastrukturentgelte stärker steigen als</p>
<p>die vom Bund den Ländern für die Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs</p>
<p>zur Verfügung gestellten Regionalisierungsmittel.</p>
<p>Infolge der konsequenten Wettbewerbspolitik der Staatsregierung</p>
<p>war es bisher möglich, das Angebot des Schienenpersonennahverkehrs</p>
<p>in Bayern quantitativ und qualitativ zu verbessern.</p>
<p>Langfristig wird die Fortsetzung dieser Bestellpolitik allerdings</p>
<p>voraussetzen, dass die Preissteigerung der Infrastrukturnutzungs–</p>
<p>3 –</p>
<p>entgelte reduziert wird. Hierfür setzt sich die Staatsregierung</p>
<p>nachdrücklich bei DB AG und Bundesregierung ein.</p>
<p></span></em><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 4: Welche Position vertritt die Staatsregierung gegenüber dem Bund</p>
<p>beim offenkundigen Missverhältnis zwischen Infrastrukturkosten</p>
<p>und Regionalisierungsmitteln?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Die Staatsregierung vertritt gegenüber dem Bund die Position,</p>
<p>dass die Entwicklung der Infrastrukturkosten bei der Bemessung</p>
<p>der Regionalisierungsmittel zu berücksichtigen ist. Dies ist auch</p>
<p>die Verhandlungsposition der Länder bei den Verhandlungen mit</p>
<p>dem Bund über die Revision der Regionalisierungsmittel und die</p>
<p>Festlegung des zukünftigen Mittelbedarfs ab 2015.</p>
<p></span></em><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 5: Inwieweit sieht die Staatsregierung in der Übernahme von Eisenbahninfrastruktur</p>
<p>Möglichkeiten, die Problematik der steigenden</p>
<p>Infrastrukturkosten für die von der BEG bestellten Verkehre zu lösen?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Die Regionalisierung von Eisenbahninfrastruktur könnte den Ländern</p>
<p>durchaus größere Flexibilität bei Finanzierungsentscheidungen</p>
<p>geben. Unerlässlich wäre es jedoch, dass der Bund im Zuge</p>
<p>einer derartigen Regionalisierung den Ländern die erforderlichen</p>
<p>finanziellen Mittel zur Verfügung stellen würde. An derartigen</p>
<p>grundlegenden Entscheidungen haben weder der Bund noch die</p>
<p>DB AG Interesse. Bereits deswegen wäre die Regionalisierung</p>
<p>von Eisenbahninfrastruktur unrealistisch. Allerdings könnte sich</p>
<p>die Staatsregierung durchaus vorstellen, im Rahmen von Pilotprojekten</p>
<p>einzelne Netze oder Strecken in Landesverantwortung zu</p>
<p>übernehmen. Umfassend lässt sich die Problematik durch die</p>
<p>Übernahme von Infrastruktur durch die Länder jedenfalls nicht lösen,</p>
<p>da ein Großteil des Schienennahverkehrs auf den überregionalen</p>
<p>Strecken der DB Netz AG fährt.</p>
<p></span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Renate Ackermann, Thomas Gehring und</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/03/schriftliche-anfrage-der-abgeordneten-renate-ackermann-thomas-gehring-und/</link>
		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/03/schriftliche-anfrage-der-abgeordneten-renate-ackermann-thomas-gehring-und/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://thomas-muetze.de/?p=11011</guid>
		<description><![CDATA[Anlagen
3 Abdrucke dieses Schreibens
Sehr geehrte Frau Präsidentin,
die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Renate Ackermann, Thomas Gehring und
Thomas Mütze beantworte ich wie folgt: (Für Schulbegleiter/-innen wird nachstehend aus
Vereinfachungsgründen einheitlich „Schulbegleiter“ verwendet.)
Frage 1:
Welche Qualifikationen haben die Schulbegleiter für Kinder mit Förderbedarf in
Bayern? Welche Qualifikation ist vorgeschrieben?
Bei der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen durch Schulbegleiter handelt es sich um eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Anlagen</p>
<p>3 Abdrucke dieses Schreibens</p>
<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin,</p>
<p>die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Renate Ackermann, Thomas Gehring und</p>
<p>Thomas Mütze beantworte ich wie folgt: (Für Schulbegleiter/-innen wird nachstehend aus</p>
<p>Vereinfachungsgründen einheitlich „Schulbegleiter“ verwendet.)</p>
<p></span></span></strong><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Frage 1:</p>
<p>Welche Qualifikationen haben die Schulbegleiter für Kinder mit Förderbedarf in</p>
<p>Bayern? Welche Qualifikation ist vorgeschrieben?</p>
<p></span></span><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Bei der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen durch Schulbegleiter handelt es <span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">sich um eine ambulante Leistung der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach</p>
<p>dem Sechsten Kapitel des SGB XII (§§ 53 ff. SGB XII). Weder im Sechsten Kapitel noch</p>
<p>in der Verordnung nach § 60 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (Eingliederungshilfe-</p>
<p>Verordnung) finden sich konkrete Vorgaben zur Qualifikation von Schulbegleitern.</p>
<p>Der Orientierung und Hilfestellung für Schulen, Eltern und die für Eingliederungshilfeleistungen</p>
<p>zuständigen Sozialhilfeträger dienen die zwischen dem Verband der bayerischen</p>
<p>Bezirke und dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus vereinbarten gemeinsamen</p>
<p>Empfehlungen zum Einsatz von Schulbegleitern. In Ergänzung dazu hat der Fachausschuss</p>
<p>für Soziales des Verbandes der bayerischen Bezirke am 21. April 2010 „Eckpunkte</p>
<p>für Hilfen zur Schulbegleitung“ beschlossen.</p>
<p>Maßgeblich für die Qualifikation ist der allgemeine sozialhilferechtliche Grundsatz der</p>
<p>Bedarfsdeckung (§ 9 SGB XII). Die Qualifikation bzw. berufliche Vorbildung des Schulbegleiters</p>
<p>hängt letztlich vom individuellen Hilfebedarf der Schülerin / des Schülers ab.</p>
<p>Der Schulbegleiter muss demgemäß geeignet sein, den bestehenden Bedarf zu decken.</p>
<p>Aufgabe der Schulbegleiter ist es, unterstützende Hilfeleistungen zu erbringen, die die</p>
<p>Schülerin / der Schüler benötigt, um die Schule zu besuchen. Sie tragen dazu bei, Defizite</p>
<p>im Schulalltag auszugleichen, sind jedoch nicht pädagogisch tätig. Sie helfen u.a. bei</p>
<p>lebenspraktischen Verrichtungen (z.B. beim Ein- und Ausräumen der Schultasche, Anund</p>
<p>Ausziehen), erledigen pflegerische Tätigkeiten während der Schulzeit (z.B. Hilfe</p>
<p>beim Toilettengang) und unterstützen ganz allgemein bei der Orientierung im Schulalltag,</p>
<p>sie sind jedoch keine Zweitlehrer. Die Vermittlung des Lehrstoffes ist alleinige Aufgabe</p>
<p>der Lehrkräfte, ggf. mit Unterstützung des mobilen sonderpädagogischen Dienstes.</p>
<p>Schulbegleiter benötigen im Regelfall keine berufliche Ausbildung im erzieherischen bzw.</p>
<p>pflegerischen Bereich. Jedoch kann sich je nach den Bedürfnissen und Verhältnissen</p>
<p>des Einzelfalles die Notwendigkeit zum Einsatz einer Fachkraft ergeben <strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Frage 2:</p>
<p>Welche Gesetze, Ausführungsverordnungen und Richtlinien sind für Schulbegleitung</p>
<p>anzuwenden?</p>
<p></span></span></strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"></span><span style="font-family: Arial; font-size: small;"></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Ich darf insoweit auf meine Ausführungen zu Frage 1 verweisen.</p>
<p></span></span><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Frage 3:</p>
<p>Welche Bestimmungen der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung</p>
<p>betreffen die Schulbegleitung?</p>
<p></span></span></strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Art. 24 UN-Behindertenrechtskonvention enthält keine explizite Vorgabe in Bezug auf</p>
<p>Schulbegleiter. Allerdings haben gemäß Art. 24 Abs. 2 Buchstaben b bis d die Vertragsstaaten</p>
<p>bei der Verwirklichung des Rechts auf inklusive Bildung den gleichberechtigten</p>
<p>Zugang zu den Schulen, angemessene Vorkehrungen und die notwendige Unterstützung</p>
<p>sicherzustellen. Dies kann durch Schulbegleiter oder in anderer geeigneter Form erfolgen.</p>
<p></span></span><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Frage 4:</p>
<p>Welche Bezirke haben das Anforderungsprofil und die Finanzierung von Schulbegleiter/-</p>
<p>innen seit 2008 geändert? In welchen Bezirken werden nur noch unausgebildete</p>
<p>Kräfte finanziert?</p>
<p></span></span></strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die Qualifikation der Schulbegleiter bestimmt sich nach dem Hilfebedarf des Kindes.</p>
<p>Kein Bezirk finanziert ausschließlich unausgebildete Kräfte, sondern entsprechend dem</p>
<p>Hilfebedarf auch qualifizierte Hilfskräfte bis hin zu Fachkräften. Da der jeweilige Hilfebedarf</p>
<p>einzelner Kinder abgedeckt werden muss, können keine pauschalen Angaben zur</p>
<p>Änderung eines Anforderungsprofils oder zur Finanzierung von Schulbegleitern seit dem</p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"></span><span style="font-family: Arial; font-size: small;"></span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Frage 5:</p>
<p>Wie werden gegebenenfalls die Schulbegleiter/-innen durch die einzelnen Bezirke</p>
<p>für ihre Aufgabe geschult?</p>
<p></span></span></strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Da die Bezirke nur für die Finanzierung der Schulbegleiter zuständig sind, diese aber</p>
<p>nicht selbst anstellen, fällt es nicht in ihre Zuständigkeit, Schulbegleiter zu schulen. Diese</p>
<p>Aufgaben übernehmen die Anstellungsträger, gegebenenfalls auch die Schulen.</p>
<p></span></span><strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Frage 6:</p>
<p>Mit welcher Summe pro Kind und Stunde finanzieren die einzelnen Bayerischen</p>
<p>Bezirke die Schulbegleitung und gibt es hier Unterschiede bei unterschiedlichen</p>
<p>Förder- und Hilfebedarfen der Kinder? Falls ja, nach welchen Kriterien wird hier</p>
<p>unterschieden?</p>
<p></span></span></strong><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Wie bereits dargestellt, bestimmt der individuelle Hilfebedarf des Kindes die Qualifikation</p>
<p>der Schulbegleitung. Kriterien, die für alle Bezirke Gültigkeit haben, gibt es nicht. Im Hinblick</p>
<p>auf die heterogene Sachlage ist es nach Aussage des Verbands der bayerischen</p>
<p>Bezirke nicht möglich, für alle Bezirke gültige Aussagen zu treffen: Die Errechnung von</p>
<p>Durchschnittswerten sei nicht möglich und würde der Komplexität der Thematik nicht</p>
<p>gerecht.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Christine Haderthauer</p>
<p></span></span></p>
<p></span></span></p>
<p></span></span></p>
<p></span></span></strong></p>
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