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	<title>Thomas Mütze, MdL &#187; Verkehr</title>
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	<description>Thomas Mütze, Bündnis90/Grüne, Mitglied des bayerischen Landtages, Stadt Aschaffenburg</description>
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		<title>Unterfranken im Infrastrukturbeschleunigungsprogramm</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/02/unterfranken-im-infrastrukturbeschleunigungsprogramm/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen Thomas Mütze]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Mütze: Leider kein Kurswechsel in der Verkehrspolitik des Bundes
In dem aktuell bekannt gewordenen Infrastrukturbeschleunigungsprogamm (IBP), das ein Volumen von einer Milliarde Euro hat, geht auch Unterfranken nicht leer aus. So werden Mittel für die Beschleunigung der Maßnahmen auf der A3 im Bereich Biebelried-Randersacker und die Sanierung/Umbau des Bahnhofes in Hammelburg bereitgestellt.
„Aber“, so Thomas Mütze, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mütze: Leider kein Kurswechsel in der Verkehrspolitik des Bundes</strong></p>
<p>In dem aktuell bekannt gewordenen Infrastrukturbeschleunigungsprogamm (IBP), das ein Volumen von einer Milliarde Euro hat, geht auch Unterfranken nicht leer aus. So werden Mittel für die Beschleunigung der Maßnahmen auf der A3 im Bereich Biebelried-Randersacker und die Sanierung/Umbau des Bahnhofes in Hammelburg bereitgestellt.</p>
<p>„Aber“, so Thomas Mütze, der grüne Landtagsabgeordnete aus Aschaffenburg und verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion, „ich vermisse deutliche Hinweise auf ein Umdenken in der Verkehrspolitik!“ Nur 10% der Mittel flössen in den Ausbau der Bahn. Mütze: „Damit vertut Bundesverkehrsminister Ramsauer die Chance in sinnvolle Schienenprojekte zu investieren und damit die Möglichkeiten zu schaffen, den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern.“ Stattdessen werde fleißig in den Ausbau des Straßennetzes investiert. Leider komme auch der Erhalt der Straßen im IBP schlecht weg, obwohl dies anders angekündigt gewesen sei. So stünden für den Erhalt nur 127 Mio. Euro im Plan, dafür aber 400 Mio. Euro, die in laufende Neubaumaßnahmen flössen. So würden, vermutlich um die Interessen von Wahlkreisabgeordneten und Bürgermeistern zu befriedigen, 60 Mio. Euro vor allem für neue Ortsumfahrungen ausgegeben. Diese Mittel würden, so Mütze, sinnvoller in den Erhalt des Bundesfernstraßennetzes investiert, dessen Zustand man nur als schlecht bezeichnen könne.</p>
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		<title>Antwort der Staatsregierung auf die Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Thomas Mütze vom 14.12.2011</title>
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		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/01/antwort-der-staatsregierung-auf-die-schriftliche-anfrage-des-abgeordneten-thomas-mutze-vom-14-12-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlagen: 5 Abdrucke dieses Schreibens
Sehr geehrte Frau Präsidentin,
die Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:
Frage 1: Inwieweit gedenkt die Staatsregierung die Bürgerschaft und
Fachöffentlichkeit in die Fortschreibung des Gesamtverkehrsplanes
einzubinden?
Frage 2: Inwieweit ist diese Einbindung öffentlich?
Die Fragen 1 und 2 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet. Die Aufstellung des Gesamtverkehrsplans befindet sich
derzeit noch in der konzeptionellen Phase. Aussagen zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: ArialMT;">Anlagen: 5 Abdrucke dieses Schreibens</p>
<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin,</p>
<p>die Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 1: Inwieweit gedenkt die Staatsregierung die Bürgerschaft und</p>
<p>Fachöffentlichkeit in die Fortschreibung des Gesamtverkehrsplanes</p>
<p>einzubinden?</p>
<p>Frage 2: Inwieweit ist diese Einbindung öffentlich?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Die Fragen 1 und 2 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam</p>
<p>beantwortet. Die Aufstellung des Gesamtverkehrsplans befindet sich</p>
<p>derzeit noch in der konzeptionellen Phase. Aussagen zum konkreten Vorgehen</p>
<p>können derzeit noch nicht getroffen werden.</p>
<p><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;"><font face="Arial-ItalicMT">Frage 3: Welchen Beitrag zum Klimaschutz bzw. welches konkrete CO</p>
<p></font></span><span style="font-family: Arial-ItalicMT; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Arial-ItalicMT; font-size: xx-small;">2</span></span><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">-Minderungsziel gedenkt die Staatsregierung den einzelnen Verkehrsträgern</p>
<p>im Verkehrssektor zuzuschreiben, nachdem das</p>
<p>Bayerische Energiekonzept eine wesentliche Aufgabe darin</p>
<p>sieht, Emissionen deutlich zu senken?</p>
<p>Frage 4: Welchen Beitrag zur Primärenergieeinsparung gedenkt die</p>
<p>Staatsregierung den einzelnen Verkehrsträgern im Verkehrssektor</p>
<p>zuzuschreiben, nachdem das Bayerische Energiekonzept eine</p>
<p>wesentliche Aufgabe darin sieht, den Energieverbrauch zu</p>
<p>senken?</p>
<p></span></p>
<p></em><span style="font-family: ArialMT;">Die Fragen 3 und 4 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam</p>
<p>beantwortet. Es ist derzeit nicht geplant, konkrete Einspar- oder Minderungsziele</p>
<p>in den Gesamtverkehrsplan aufzunehmen. Allerdings befindet</p>
<p>sich der Gesamtverkehrsplan momentan noch in der konzeptionellen Phase,</p>
<p>sodass noch keine inhaltlichen Festlegungen getroffen werden können.</p>
<p>Zur Umsetzung des Energiekonzepts ist es vorgesehen, Maßnahmen und</p>
<p>Techniken für alle Verkehrsträger aufzuzeigen, die zu Energieeinsparungen</p>
<p>und Emissionsminderungen führen und damit zum Klimaschutz beitragen.</p>
<p>Zum einen sollen Maßnahmen dargestellt werden, die zu einer Verkehrsverlagerung</p>
<p>auf die jeweils umweltfreundlichsten und energieeffizientesten</p>
<p>Verkehrsträger beitragen. Weiterhin soll die Entwicklung ressourcen- und</p>
<p>umweltschonender Betriebsverfahren und Antriebstechnologien zur Optimierung</p>
<p>jedes einzelnen Verkehrsträgers angeregt werden. Zu berücksichtigen</p>
<p>ist dabei insbesondere eine optimierte Verknüpfung der verschiedenen</p>
<p>Verkehrsmittel.</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 5: Wie beurteilt die Staatsregierung den Energieverbrauch des</p>
<p>Flugverkehrs in Bayern, nachdem schon seit 1985 die Fliegerei</p>
<p>mehr Energie als die Eisenbahn verbraucht?</p>
<p></span></em><span style="font-family: ArialMT;">Die Staatsregierung misst dem Luftverkehr eine außerordentlich hohe Bedeutung</p>
<p>für die Standortqualität der bayerischen Wirtschaft bei. Dieser trägt</p>
<p>zur Sicherung der Position Bayerns in der Weltwirtschaft bei. Gleichzeitig</p>
<p>muss der Luftverkehr jedoch so umweltschonend wie möglich gestaltet</p>
<p>werden.</p>
<p><span style="font-family: ArialMT;">Ausweislich der Energiebilanz Bayern übersteigt der Endenergieverbrauch</p>
<p>des Luftverkehrs den des Schienenverkehrs. Im Jahr 2009 betrug der Anteil</p>
<p>des Luftverkehrs am Endenergieverbrauch des gesamten Verkehrs in Bayern</p>
<p>15,5 %, der Anteil des Schienenverkehrs 2,4 %.</p>
<p>Ein Grund hierfür liegt im methodischen Vorgehen bei der Erhebung der</p>
<p>Zahlen. Der Länderarbeitskreis Energiebilanzen führt hierzu folgendes aus:</p>
<p>„Da primärstatistische Angaben über den Energieverbrauch im Verkehrssektor</p>
<p>nicht vorliegen, werden die Lieferungen an die einzelnen Verkehrsträger</p>
<p>dem Verbrauch gleichgesetzt. Ausgewiesen wird nicht etwa der verkehrsbedingte</p>
<p>Energieverbrauch der Wohnbevölkerung des jeweiligen</p>
<p>Landes, sondern der Energieabsatz zur Erstellung von Fahrleistungen, ungeachtet</p>
<p>dessen, wo diese erbracht werden. Mit dem Bilanzjahr 1995 werden</p>
<p>auch die Lieferungen von Otto-, Diesel- und Flugkraftstoffen an militärische</p>
<p>Dienststellen in den Verkehrsverbrauch einbezogen, soweit hierzu</p>
<p>Angaben vorliegen.“</p>
<p>D. h. für die Energieverbräuche des Luft- und des Schienenverkehrs können</p>
<p>aus methodischen Gründen jeweils nur die Absatzzahlen herangezogen</p>
<p>werden. Der Fehler, der sich aus der Differenz von Absatz und tatsächlichem</p>
<p>Verbrauch auf bayerischem Gebiet ergibt, bleibt unberücksichtigt.</p>
<p>Für den Schienenverkehr dürften Absatz und Verbrauch nahezu identisch</p>
<p>sein, wohingegen beim Flugverkehr angesichts der überwiegend internationalen</p>
<p>Verbindungen nur ein sehr geringer Teil des Absatzes auch tatsächlich</p>
<p>in Bayern verbraucht werden dürfte.</p>
<p>Weiterhin ist zu beachten, dass ein alleiniger Vergleich der kalorischen</p>
<p>Energieverbräuche auf Endenergieebene (hier: Verkehr) nur bedingt aussagekräftig</p>
<p>ist, da die verschiedenen Energieträger unterschiedliche „Qualitäten“</p>
<p>aufweisen. Der Energieverbrauch beim Schienenverkehr wird zu</p>
<p>über 80 % durch elektrischen Strom gedeckt. Der zur Erzeugung des</p>
<p>Stroms notwendige Energieeinsatz wird jedoch im Umwandlungssektor bilanziert.</p>
<p>Abhängig von der Art der Erzeugung (Erzeugungsmix) kann dieser</p>
<p>ein Mehrfaches des Stromverbrauches auf Endenergieebene betragen.</p>
<p><span style="font-family: ArialMT;">Unabhängig davon hat der Luftverkehr seit 1985 deutlich an Bedeutung</p>
<p>gewonnen. Beispielsweise erhöhte sich der Anteil des Luftverkehrs an der</p>
<p>Gesamtverkehrsleistung im deutschlandweiten Personenverkehr von 2,1%</p>
<p>im Jahr 1985 auf 5,6% im Jahr 2008. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der</p>
<p>Anteil des Schienenpersonenverkehrs nur von 7,1% im Jahr 1985 auf 7,6%</p>
<p>im Jahr 2008. Die Beförderungsmenge im Luftfrachtverkehr hat international</p>
<p>ebenfalls erheblich zugenommen. Gleichzeitig konnte aufgrund technischer</p>
<p>Weiterentwicklungen erreicht werden, dass der Kraftstoffverbrauch</p>
<p>des Weltluftverkehrs deutlich langsamer wächst als die Verkehrsleistung.</p>
<p>Der spezifische Kraftstoffverbrauch der Flugzeuge konnte innerhalb von 30</p>
<p>Jahren um mehr als zwei Drittel reduziert werden. Triebfeder sind hierbei</p>
<p>auch die Luftfahrtunternehmen selbst, die deutliche Kosteneinsparungen</p>
<p>über die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs realisieren können.</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 6: Was versteht die Staatsregierung unter der sachgerechten Ermittlung</p>
<p>der jeweiligen externen Kosten im Zusammenhang mit</p>
<p>der Förderung der Verkehrsverlagerung auf klimaschonende</p>
<p>Verkehrsträger?</p>
<p></span></em><span style="font-family: ArialMT;">Unter „externen Kosten des Verkehrs“ sind alle Kosten zu verstehen, die</p>
<p>durch Verkehrsteilnehmer verursacht, jedoch nicht von ihnen selbst getragen</p>
<p>werden. Während die „internen Kosten“ von den Verkehrsteilnehmern</p>
<p>selbst getragen werden (Zeitaufwand, Fahrzeug- und Kraftstoffkosten etc.),</p>
<p>kommt für „externe Kosten“ zunächst die Gesellschaft auf (Straßenbau,</p>
<p>Folgen von Unfällen, Luftverschmutzung etc.). Zu den externen Kosten</p>
<p>zählen Unfallkosten, Klimaschäden, Luftverschmutzung, Lärm, Natur- und</p>
<p>Landschaftsverbrauch. Die Berechnung externer Kosten ist wirtschaftswissenschaftlich</p>
<p>höchst umstritten. Daher muss zunächst untersucht werden,</p>
<p>wie die externen Kosten sachgerecht ermittelt und den jeweiligen Verkehrsträgern</p>
<p>angelastet werden können, um einen fairen Wettbewerb der Verkehrsträger</p>
<p>untereinander zu gewährleisten. Diese Aufgabe stellt sich nicht</p>
<p>nur für Bayern, sondern europaweit.</p>
<p><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 7: Wie gedenkt die Staatsregierung landesplanerisch ein vielfältiges</p>
<p>Versorgungsangebot in den Ortszentren zu gewährleisten, um</p>
<p>die Zahl der Fahrbewegungen zu reduzieren?</p>
<p></span></em><span style="font-family: ArialMT;">Mit dem Zentrale-Orte-System enthält das geltende Landesentwicklungsprogramm</p>
<p>(LEP) ein maßgebliches Instrument zur Sicherstellung einer flächendeckenden</p>
<p>Versorgung der Bevölkerung mit Gütern und Dienstleistungen</p>
<p>der Daseinsvorsorge in zumutbarer Entfernung. Durch die Bündelung</p>
<p>der zentralörtlichen Einrichtungen in den Zentralen Orten und deren Konzentration</p>
<p>in deren Siedlungs- und Versorgungskernen werden die Verkehre</p>
<p>gebündelt, die Auslastung des ÖPNV befördert, der Individualverkehr</p>
<p>reduziert und damit die Umwelt entlastet. Für die Bürger ergeben sich Vorteile,</p>
<p>etwa durch die gute Erreichbarkeit und die kurzen Wege bei der Nutzung</p>
<p>mehrerer Einrichtungen.</p>
<p>Mit der Ausrichtung, eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung zu</p>
<p>gewährleisten, dient das Zentrale-Orte-System auch maßgeblich der Umsetzung</p>
<p>des Leitziels der gleichwertigen Lebens- und Arbeitsbedingungen</p>
<p>in allen Landesteilen. Das System zielt ferner darauf ab, die Einrichtungen</p>
<p>auch dann vorzuhalten, wenn sie etwa aufgrund abnehmender Bevölkerung</p>
<p>nicht mehr voll ausgelastet sind.</p>
<p>Zur Gewährleistung eines vielfältigen Versorgungsangebots in den Ortszentren</p>
<p>tragen auch die Festlegungen im LEP zur Steuerung einer nachhaltigen</p>
<p>Siedlungsentwicklung bei. Das sog. Anbindungsziel, wonach Neubauflächen</p>
<p>möglichst in Anbindung an geeignete Siedlungseinheiten ausgewiesen</p>
<p>werden sollen, dient dazu, eine weitere Zersiedelung der Landschaft</p>
<p>zu verhindern und die Inanspruchnahme von freien Flächen möglichst</p>
<p>gering zu halten. Der im LEP festgelegte Vorrang der Innenentwicklung</p>
<p>vor der Außenentwicklung zielt darauf ab, dass vorhandene Flächenpotentiale</p>
<p>und die Möglichkeiten der Nachverdichtung innerhalb bestehender</p>
<p>Siedlungen genutzt werden. Diese Vorgaben dienen der Erhaltung</p>
<p>kompakter Siedlungsstrukturen mit funktionsfähigen und attraktiven Innenstädten</p>
<p>und Ortskernen, so dass wohnortnahe Versorgungseinrichtungen</p>
<p>besser erreicht werden können. Die Zahl der Fahrbewegungen in den Ortszentren</p>
<p>wird dadurch nachhaltig reduziert.</p>
<p><span style="font-family: ArialMT;">Auch das Einzelhandelsziel des LEP zielt darauf ab, die Funktionsfähigkeit</p>
<p>der Zentralen Orte und die verbrauchernahe Versorgung zu sichern. Dabei</p>
<p>kommt den Innenstädten und Ortskernen eine besondere Bedeutung zu.</p>
<p>Durch die Vorgaben des LEP zur Lage von Einzelhandelsgroßprojekten</p>
<p>innerhalb der Gemeinde werden eine enge räumliche Zuordnung von Einzelhandelsstandorten</p>
<p>und Wohnbebauung und die Erreichbarkeit mit dem</p>
<p>öffentlichen Personennahverkehr sichergestellt. Damit trägt das Einzelhandelsziel</p>
<p>zu einer Reduzierung von Versorgungsfahrten bei. Durch die Begrenzung</p>
<p>zulässiger Verkaufsflächen wird zudem die Funktionsfähigkeit der</p>
<p>Zentralen Orte und damit insbesondere auch der innerstädtischen Versorgungsstrukturen</p>
<p>gesichert.</p>
<p>Auch im künftigen LEP soll am bewährten Zentrale-Orte-System sowie an</p>
<p>Vorgaben zur Anbindung von Neubauflächen und zur Steuerung des großflächigen</p>
<p>Einzelhandels festgehalten werden. Dabei sollen die Festlegungen</p>
<p>gerade auch an die Anforderungen, die sich durch den demographischen</p>
<p>Wandel ergeben, angepasst werden.</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 8: Wie steht die Staatsregierung dazu,</p>
<p>a) bei den Ausschreibungen von Leistungen im Schienenpersonennahverkehr</p>
<p>durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft erneuerbare Traktionsenergien</p>
<p>zu berücksichtigen bzw. die Dieseltraktion unter Fahrdraht ist zu</p>
<p>vermeiden,</p>
<p></span></em><span style="font-family: ArialMT;">Die Bayerische Eisenbahngesellschaft ist bemüht, bei der Konzeption der</p>
<p>Ausschreibungen von Schienenpersonennahverkehrsleistungen soweit wie</p>
<p>möglich Fahrten von brennkraftbetriebenen Fahrzeugen unter Fahrdraht zu</p>
<p>vermeiden. Dies lässt sich aber vor allem im Zulauf auf Ballungsräume und</p>
<p>größere Knotenbahnhöfe nicht immer vermeiden. Zudem weist das bayerische</p>
<p>Schienennetz große Elektrifizierungslücken auch auf stark befahrenen</p>
<p>Strecken und in Ballungsräumen auf (Allgäu, Nord- und Südostbayern,</p>
<p>bayerisches Oberland), so dass eine energieeffizientere Ausgestaltung des</p>
<p>Angebots mit elektrischen Fahrzeugen hier nicht möglich ist.</p>
<p><span style="font-family: ArialMT;">Die Berücksichtigung regenerativer Energien erfolgt bei elektrischer Traktion</p>
<p>durch die Tatsache, dass die bahneigene Stromerzeugung in Bayern zu</p>
<p>100 % in Wasserkraftwerken erfolgt. Die bayerischen Wasserkraftwerke</p>
<p>tragen jedoch bundesweit nur zu etwa 10 % zur Bahnstromerzeugung bei.</p>
<p>Daher werden bei höherem Bahnstrombedarf auch andere Energiequellen</p>
<p>genutzt.</p>
<p>Bei brennkraftbetriebenen Fahrzeugen fehlt es bislang an Alternativen von</p>
<p>Seiten der Schienenfahrzeugindustrie, die eine Nutzung regenerativer</p>
<p>Energien bzw. aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen und damit</p>
<p><font face="ArialMT">CO</p>
<p></font></span> </p>
<p><span style="font-family: ArialMT; font-size: xx-small;"><span style="font-family: ArialMT; font-size: xx-small;">2</span></span><span style="font-family: ArialMT;">-neutralen Energieträgern erlauben. Möglichkeiten zur Energierückgewinnungauch bei brennkraftbetriebenen Fahrzeugen fördert der Freistaat</p>
<p>Bayern derzeit in einem Pilotprojekt bei der Westfrankenbahn. Hier speichert</p>
<p>ein Dieseltriebwagen beim Bremsen zurückgewonnene elektrische</p>
<p>Energie, die für das Anfahren wieder zur Verfügung steht. Das Projekt hat</p>
<p>2011 den Sonderpreis für herausragende unternehmerische oder wissenschaftliche</p>
<p>Leistungen durch das Cluster Bahntechnik im Rahmen des</p>
<p>Wettbewerbs „Innovationspreis Intelligenz für Verkehr und Logistik“ erhalten.</p>
<p>Technisch lässt sich das höchstmögliche Maß an Energieeffizienz nur mit</p>
<p>elektrischer Traktion erreichen. Hierfür ist erforderlich, dass der Bund bzw.</p>
<p>die bundeseigene DB Netz AG als verantwortlicher Betreiber der Schieneninfrastruktur</p>
<p>ihre im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf</p>
<p>festgeschriebenen Elektrifizierungsvorhaben so schnell wie möglich realisiert.</p>
<p></span></p>
<p><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">b) dass sich der Freistaat an der Elektrifizierung von Eisenbahnstrecken</p>
<p>beteiligt?</p>
<p></span></em><span style="font-family: ArialMT;">Gemäß Art. 87e Abs. 4 Grundgesetz liegt die Vorhaltung der Schienenwege</p>
<p>originär in der Zuständigkeit des Bundes. Darunter fällt auch die Elektrifizierung</p>
<p>von Schienenstrecken. Eine Kostenbeteiligung des Freistaats bei</p>
<p>Elektrifizierungen, die auf Grundlage des Bundesschienenwegeausbaugesetzes</p>
<p>geplant und finanziert werden, ist für die Staatsregierung daher</p>
<p>grundsätzlich nicht darstellbar. Einzige Ausnahme stellt hier die Elektrifizierung</p>
<p>der Strecke von Geltendorf nach Lindau dar, für die der Freistaat ein<span style="font-family: ArialMT;">Vorfinanzierung von 55 Mio. € fest zugesagt hat. Dies war der besonderen</p>
<p>Situation geschuldet, dass ansonsten die Vorfinanzierungszusage der</p>
<p>Schweiz mit 50 Mio. € zurückgenommen worden wäre, weil der Bund seiner</p>
<p>Finanzierungsverpflichtung zu diesem Zeitpunkt nicht nachkommen</p>
<p>konnte.</p>
<p>Der Freistaat hat sich bei Elektrifizierungsmaßnahmen nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz</p>
<p>(GVFG) beteiligt. So finanzierte die Staatsregierung</p>
<p>im Rahmen des S-Bahn-Ergänzungsnetzes Nürnberg die Elektrifizierung</p>
<p>des Streckenabschnitts Lauf &#8211; Hartmannshof mit einem Anteil von</p>
<p>40 % mit und übernahm auch die Planungskosten. Im Großraum München</p>
<p>ist beabsichtigt, die Elektrifizierung der Linie A Dachau &#8211; Altomünster aus</p>
<p>GVFG-Mitteln zu finanzieren.</p>
<p><font face="ArialMT"> </p>
<p></font></span></p>
<p></span></p>
<p></span></p>
<p></span></p>
<p></span></p>
<p></span></p>
<p></span></p>
<p></span></em></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fluglärm am Untermain – Nachtflugverbot und Anflugverfahren des Flughafen Frankfurt werden von Staatsseite her nicht überprüft-</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/01/fluglarm-am-untermain-%e2%80%93-nachtflugverbot-und-anflugverfahren-des-flughafen-frankfurt-werden-von-staatsseite-her-nicht-uberpruft/</link>
		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/01/fluglarm-am-untermain-%e2%80%93-nachtflugverbot-und-anflugverfahren-des-flughafen-frankfurt-werden-von-staatsseite-her-nicht-uberpruft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen Thomas Mütze]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Landtag verschließt die Augen vor Lärmschutz
Trotz einer vorliegenden Resolution des Landkreises Aschaffenburg zum Schutz vor Fluglärm am Bayerischen Untermain, die einstimmig von allen Kreisrätinnen und Kreisräten verabschiedet wurde, hat sich die Landtagsmehrheit von CSU und FDP heute geweigert sich für den Lärmschutz einzusetzen. Thomas Mütze, Aschaffenburger Landtagsabgeordnete der Grünen: „Das Wohl der Bürgerinnen und Bürger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Landtag verschließt die Augen vor Lärmschutz</strong></p>
<p>Trotz einer vorliegenden Resolution des Landkreises Aschaffenburg zum Schutz vor Fluglärm am Bayerischen Untermain, die einstimmig von allen Kreisrätinnen und Kreisräten verabschiedet wurde, hat sich die Landtagsmehrheit von CSU und FDP heute geweigert sich für den Lärmschutz einzusetzen. <strong>Thomas Mütze</strong>, Aschaffenburger Landtagsabgeordnete der Grünen: „Das Wohl der Bürgerinnen und Bürger am Untermain ist den Landtagsabgeordneten von CSU und FDP im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags egal! &#8211; Das „Ohr des Löwen“ leidet immer stärker am Fluglärm, aber die Ausschussmehrheit weigerte sich die Hand zu heben, um es zu schützen!“</p>
<p>Die Grüne Landtagsfaktion forderte unter der Federführung des Unterfranken, <strong>Thomas Mütze,</strong> in ihrem Antrag die Staatsregierung auf zum Schutz des bayerischen Teils des Rhein-Main-Gebietes vor Fluglärm die Anflugrouten, Flughöhen und Anflugverfahren von Osten für den Flughafen Frankfurt am Main zu überprüfen. Doch habe man sich weder die Bundesratsinitiative der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen zueigen gemacht, noch seien die geforderten Fluglärmmessstationen für CSU und FDP ein Thema. Vielmehr habe man den Untermain aufgefordert, sich selbst bei der Fluglärmkommission für Messstationen einzusetzen.</p>
<p><strong>Mütze</strong>: „Es reicht eben nicht, wenn sich die lokalen CSU-Abgeordneten mit Fraport und Lufthansa-Cargo treffen. Gefordert wäre ein klares Zeichen der Landtagsfraktionen von CSU und FDP für den bayerischen Untermain gewesen.“</p>
<p>Nichtsdestotrotz wird <strong>Thomas Mütze</strong> gemeinsam mit der Bevölkerung am Untermain, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und den Bürgerinitiativen bei einer Veranstaltung zum Thema Fluglärm mit Vertretern der Fraport und des deutschen Fluglärmdienstes e.V. an Lösungen des Problems arbeiten.</p>
<p>Die Veranstaltung findet in der Stiftung Haus Mirjam, Ernstkirchen 4, Schöllkrippen am 7. Februar 2012 um 19.30 Uhr statt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Anfragen zum Plenum in der 4. Woche 2012</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/01/anfragen-zum-plenum-in-der-4-woche-2012/</link>
		<comments>http://thomas-muetze.de/2012/01/anfragen-zum-plenum-in-der-4-woche-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Anfrage zum Plenum des Abgeordneten Thomas M ü t z e (GRÜ):
Inwieweit wird bei der Prüfung von Brückenbauwerken im Zuständigkeitsbereich des StMI
von der zerstörungsfreien Tragfähigkeitsanalyse Gebrauch gemacht, inwieweit unterscheiden
sich die Ergebnisse der zerstörungsfreien Prüfung von bisherigen Prüfungen, und wie beurteilt
die Staatsregierung zerstörungsfreie Tragfähigkeitsanalysen?
Staatsminister Joachim H e r r m a n n antwortet:
Der Begriff der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Times-Roman;"> </p>
<p>Anfrage zum Plenum des Abgeordneten Thomas M ü t z e (GRÜ):</p>
<p>Inwieweit wird bei der Prüfung von Brückenbauwerken im Zuständigkeitsbereich des StMI</p>
<p>von der zerstörungsfreien Tragfähigkeitsanalyse Gebrauch gemacht, inwieweit unterscheiden</p>
<p>sich die Ergebnisse der zerstörungsfreien Prüfung von bisherigen Prüfungen, und wie beurteilt</p>
<p>die Staatsregierung zerstörungsfreie Tragfähigkeitsanalysen?</p>
<p>Staatsminister Joachim H e r r m a n n antwortet:</p>
<p>Der Begriff der „zerstörungsfreien Tragfähigkeitsanalyse“ ist nicht definiert. Es wird deshalb</p>
<p>im Folgenden unterstellt, dass hierunter die „experimentelle Tragsicherheitsbestimmung“ zu</p>
<p>verstehen ist, die in Fachkreisen unter dem Kürzel EXTRA bekannt ist.</p>
<p>Für die experimentelle Tragsicherheitsbestimmung wurde in den neunziger Jahren mit Fördermitteln</p>
<p>des damaligen Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein spezielles Belastungsfahrzeug</p>
<p>entwickelt. Nach einem Beschluss des Bund/Länder-Hauptausschusses Brückenund</p>
<p>Ingenieurbau sind Belastungsversuche grundsätzlich möglich. Letztere sind jedoch nur ein</p>
<p>Bestandteil der gesamtheitlichen Analyse des Tragverhaltens eines Bauwerks und reichen aus</p>
<p>Gründen der Bauwerkssicherheit zur Beurteilung der Tragfähigkeit allein nicht aus. Bedingt</p>
<p>durch seine Konstruktion ist das Belastungsfahrzeug nur bei Bauwerken mit einer Einzelstützweite</p>
<p>von maximal 18 m einsetzbar. Auf Grund der hohen Kosten für den Einsatz und den</p>
<p>erforderlichen Voruntersuchungen werden experimentelle Tragsicherheitsbestimmungen nur in</p>
<p>Einzelfällen durchgeführt. Im Zuständigkeitsbereich der Bayerischen Straßenbauverwaltung</p>
<p>liegen mit experimentellen Tragsicherheitsbestimmungen noch keine Erfahrungen vor. Die</p>
<p>„Richtlinie für die Nachrechnung von Straßenbrücken im Bestand (Nachrechnungsrichtlinie),</p>
<p>Ausgabe 05/2011“ sieht aber in der Nachrechnungsstufe 3 die Berücksichtigung von am Bauwerk</p>
<p>ermittelten Messwerten vor. Es ist deshalb zu erwarten, dass künftig dadurch experimentelle</p>
<p>Methoden verstärkt Anwendung finden werden.</p>
<p></span></p>
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		<title>Flughafen Hof: Schluss mit der Subventionierung!</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Grüne: Unwirtschaftlichkeit durch Einstellung des Linienbetriebs bestätigt 
 
München (23.01.2012/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Bayerische Staatsregierung auf, bei ihrer morgigen Kabinettssitzung das sofortige Ende der Subventionierung der Fluglinie Hof-Frankfurt zu beschließen. „Die befristete Einstellung des Linienbetriebs der Fluggesellschaft Cirrus bestätigt unsere jahrelange Kritik an der fehlenden Wirtschaftlichkeit des von Anfang an fragwürdigen Verkehrsprojektes“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Grüne: Unwirtschaftlichkeit durch Einstellung des Linienbetriebs bestätigt </strong></h3>
<p> </p>
<p>München (23.01.2012/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Bayerische Staatsregierung auf, bei ihrer morgigen Kabinettssitzung das sofortige Ende der Subventionierung der Fluglinie Hof-Frankfurt zu beschließen. „Die befristete Einstellung des Linienbetriebs der Fluggesellschaft Cirrus bestätigt unsere jahrelange Kritik an der fehlenden Wirtschaftlichkeit des von Anfang an fragwürdigen Verkehrsprojektes“, erklärt die oberfränkische Abgeordnete <strong>Ulrike Gote</strong>. Wirtschaftsminister Martin Zeil, der entgegen jeder Vernunft die Subventionen im vergangenen Jahr noch um eine Million Euro erhöht hatte, sei mit seinem trotzigen Festhalten am Flughafen Hof-Plauen auf ganzer Linie gescheitet. Eine weitere Subventionierung der ökologisch schädlichen und ökonomisch unsinnigen Verkehrsanbindung sei unverantwortlich und nicht hinnehmbar.</p>
<p>„Die Staatsregierung darf hier nicht weiter Steuergelder verpulvern – nach der Reduzierung von 3 auf 2 Verbindungen pro Tag und dem deutlichen Rückgang der Passagierzahlen auf nur noch 8000 im Jahr 2011 zahlen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler aktuell mehr als 400 Euro pro Fluggast. Wer die Wirtschaftskraft unserer Region wirklich nachhaltig stärken will, muss die Anbindung an das Fernverkehrsnetz der Bahn verbessern.“ Die Landtagsgrünen fordern, grundsätzlich die Subventionierung von Regionalflughäfen einzustellen. „Bisher hat noch kein einziger deutscher Regionalflughafen die in ihn gesetzten hohen wirtschaftlichen Erwartungen erfüllen können“, betont <strong>Ulrike Gote</strong>.</p>
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		<title>Volksentscheid: Grüne schütteln den Kopf über Seehofers neue Kapriolen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 07:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[ München (19.1.2012/bea). Zur Äußerung von Ministerpräsident Seehofer, auf den Startbahn-Volksentscheid zu verzichten, erklärt die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause:
 „Seehofer erweist sich von Tag zu Tag mehr als Windbeutel der bayerischen Politik. Er bläst groß die Backen auf, aber es steckt nichts dahinter. Die Grünen haben den Weg aufgezeigt, wie Volksentscheide über große Bauprojekte funktionieren können – nämlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span><span style="font-family: Arial; font-size: small;">München (19.1.2012/bea). <strong><em>Zur Äußerung von Ministerpräsident Seehofer, auf den Startbahn-Volksentscheid zu verzichten, erklärt die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause:</em></strong></span></p>
<p> <span style="font-family: Arial; font-size: small;">„Seehofer erweist sich von Tag zu Tag mehr als Windbeutel der bayerischen Politik. Er bläst groß die Backen auf, aber es steckt nichts dahinter. Die Grünen haben den Weg aufgezeigt, wie Volksentscheide über große Bauprojekte funktionieren können – nämlich nur mit einer Verfassungsänderung. Das hat die CSU umgehend abgelehnt. Auf die Nachricht der Staatsregierung, wie ein Volksentscheid über die 3. Startbahn juristisch ohne Verfassungsänderung funktionieren kann, warten wir noch immer. Und jetzt kommt eine weitere der berühmt-berüchtigten Seehofer-Kehrtwenden und das Thema Volksentscheid zur 3. Startbahn soll plötzlich wieder vom Tisch. Seehofers Glaubwürdigkeitswerte sind mittlerweile deutlich unter Null gefallen.“ </span></p>
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		<title>Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Thomas Mütze vom 10.11.2011</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/01/schriftliche-anfrage-des-abgeordneten-thomas-mutze-vom-10-11-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 07:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anträge, Anfragen, Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Präsidentin,
die Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:
Frage 1: Wann bestellt die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) den 10-Minuten-Takt bei der S-Bahn München auch am Freitagnachmittag, nachdem von der BEG ein Angebotspreis von 1 Mio. Euro pro Jahr ermittelt wurde, was noch nicht einmal 1 Promille der Regionalisierungsmittel, die Bayern bekommt, ausmacht?
Bis auf Weiteres wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-family: ArialMT;">Sehr geehrte Frau Präsidentin,</p>
<p>die Schriftliche Anfrage beantworte ich wie folgt:</p>
<p></span><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 1: Wann bestellt die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) den 10-Minuten-Takt bei der S-Bahn München auch am Freitagnachmittag, nachdem von der BEG ein Angebotspreis von 1 Mio. Euro pro Jahr ermittelt wurde, was noch nicht einmal 1 Promille der Regionalisierungsmittel, die Bayern bekommt, ausmacht?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Bis auf Weiteres wird am Freitagnachmittag kein 10-Minuten-Takt bestellt, da die dafür erforderlichen finanziellen Mittel in Höhe von1 Mio. €/Jahr unabhängig davon, welchen Prozentsatz derRegionalisierungsmittel dies ausmacht, im für die S-Bahn München vorgesehenen Budget nicht enthalten sind.</p>
<p>– 2 –</p>
<p></span></em><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 2: Welche anderen wünschenswerten Bestellungen andernorts kollidieren mit der Bestellung des 10-Minuten-Taktes bei der S-BahnMünchen auch am Freitagnachmittag?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Eine Erhöhung des Budgets für Bestellungen bei der S-Bahn München hat bei unveränderten Regionalisierungsmitteln zur Folge, dass das Budget der nächsten zur Ausschreibung anstehenden Netze gekürzt werden muss. Dies führt dazu, dass es dort jedenfalls keine Leistungsausweitungen, eventuell sogar Leistungskürzungen geben wird. Da es bisher keine Notwendigkeit für Abbestellungenoder Leistungskürzungen gab, besteht kein Szenario für konkrete Abbestellungen.</p>
<p></span></em><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 3: Wann werden in der Hauptverkehrszeit generell Langzüge bei der S-Bahn München eingesetzt, nachdem es noch einmal gelungen ist, bei der S 4 generell Langzüge einzusetzen?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Einen generellen Einsatz von Langzügen bei der S-Bahn München kann es erst geben, wenn weitere Fahrzeuge des Typs ET 423 zur Verfügung stehen, wenn sichergestellt ist, dass hierfür die erforderlichen Infrastrukturvoraussetzungen (z.B. Abstell- und Werkstattkapazitäten) bereitstehen und wenn die Finanzierungdieser Maßnahmen geklärt ist.</p>
<p></span></em><em><span style="font-family: Arial-ItalicMT;">Frage 4: Inwiefern löst der Bau der geplanten zweiten Stammstrecke das Fahrzeugproblem bei der S-Bahn München, wie in der Vollzugsmitteilung zum Beschluss unter Drucksache 16/8655 vom29. September 2011 nahegelegt wird?</p>
<p></span><span style="font-family: ArialMT;">Mit der Inbetriebnahme der zweiten Stammstrecke, die frühestens im Jahr 2019 sein wird, ist ein neues Fahrplankonzept verbunden, das die Anschaffung zusätzlicher neuer S-Bahn-Fahrzeuge erfordert. Damit sind insgesamt deutliche Kapazitäts- und Leistungsausweitungen für das gesamte Netz der S-Bahn München verbunden.</p>
<p></span></em></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brennerbasistunnel: Wo bleibt die BürgerInnenbeteiligung?</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/01/brennerbasistunnel-wo-bleibt-die-burgerinnenbeteiligung/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen Thomas Mütze]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüne: Bundesverkehrsminister Ramsauer soll Wort halten
 München (12.01.2012/bea). Nach der geplatzten Unterzeichnung einer Vereinbarung für die Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel (BBT) zwischen Deutschland und Österreich mahnen die Grünen im Bayerischen Landtag Bundesverkehrsminister Ramsauer an, sein Versprechen einer BürgerInnenbeteiligung zu verwirklichen. „Minister Ramsauer soll die Zeit der österreichischen Haushaltsplanung nutzten, um die von den geplanten Zulaufstrecken betroffenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grüne: Bundesverkehrsminister </strong><strong>Ramsauer soll Wort halten</strong><strong></strong></p>
<p> München (12.01.2012/bea). Nach der geplatzten Unterzeichnung einer Vereinbarung für die Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel (BBT) zwischen Deutschland und Österreich mahnen die Grünen im Bayerischen Landtag Bundesverkehrsminister Ramsauer an, sein Versprechen einer BürgerInnenbeteiligung zu verwirklichen. „Minister Ramsauer soll die Zeit der österreichischen Haushaltsplanung nutzten, um die von den geplanten Zulaufstrecken betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeinden tatsächlich zu beteiligen und zu informieren“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher <strong>Thomas Mütze</strong>. Laut einer grünen Anfrage zum Thema liegen der Bayerischen Staatsregierung keine Informationen zu einer geplanten Bürgerbeteiligung vor der Unterzeichnung der bilateralen Vereinbarung zum Brenner Basistunnel vor. Bundesminister Ramsauer erklärte vor kurzem, dieses Infrastrukturvorhaben im Einklang mit den BürgerInneninteressen verwirklichen zu wollen.</p>
<p>Die Grünen in Bayern, Tirol und Südtirol haben im Brenner Basistunnel von Anfang an keine zeitnahe Lösung der Transitproblematik gesehen. „Es fehlen die Zulaufsstrecken, ein Betriebskonzept und Lkw-Verlagerungsgarantien. Dazu kommen die lange Baudauer und die extrem hohen Kosten“, so <strong>Thomas Mütze</strong>. Vor dem Hintergrund der österreichischen Absage der Vertragsunterzeichnung sei Minister Ramsauer gut beraten, das Tunnelprojekt insgesamt kritisch zu hinterfragen. Die Grünen fordern zur fairen Verteilung der Gütertransporte auf die verschiedenen Alpenpässe eine Alpentransitbörse, mehr Effizienz beim Gütertransport auf der Bahn und höhere Lkw-Mauten.</p>
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		<title>Bild der Woche</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/01/bild-der-woche-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[„Umweltfreundliche Mobilität fängt im Kleinen an“, findet Thomas Mütze, verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion. Er freut sich über eine Urkunde des Fahrradkuriers TransPedal, welche die Fraktion erhalten hat. „Dringende Dokumente und Materialien befördern die Kuriere per Öffentlichem Nahverkehr und Fahrrad. Im letzten Jahr wurden so insgesamt 360 Kilometer zurückgelegt und rund 60 Kilogramm Kohlendioxid-Ausstoß vermieden“, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Umweltfreundliche Mobilität fängt im Kleinen an“, findet Thomas Mütze, verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion. Er freut sich über eine Urkunde des Fahrradkuriers TransPedal, welche die Fraktion erhalten hat. „Dringende Dokumente und Materialien befördern die Kuriere per Öffentlichem Nahverkehr und Fahrrad. Im letzten Jahr wurden so insgesamt 360 Kilometer zurückgelegt und rund 60 Kilogramm Kohlendioxid-Ausstoß vermieden“, so Mütze. Die Fraktion leistet damit zwar nur einen kleinen Beitrag zur Reduzierung der Feinstaub- und Ozonbelastung im Stadtgebiet München gibt MdL Thomas Mütze zu, „aber gerade für die Grüne Fraktion ist es wichtig, mit gutem Beispiel voran zu gehen!“</p>
<p><a href="http://thomas-muetze.de/wp-content/uploads/2012/01/Photo-der-Woche2.bmp"><img class="alignleft size-full wp-image-10880" title="Photo der Woche" src="http://thomas-muetze.de/wp-content/uploads/2012/01/Photo-der-Woche2.bmp" alt="" /></a></p>
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		<title>Brenner Basistunnel: Geplatzte Vertragsunterzeichnung</title>
		<link>http://thomas-muetze.de/2012/01/brenner-basistunnel-geplatzte-vertragsunterzeichnung/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peggy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt/Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen Thomas Mütze]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüne: Bundesverkehrsminister Ramsauer soll Mammut-Projekt kritisch hinterfragen
München (10.01.2012/bea). Zur Verschiebung der geplanten Unterzeichnung einer Vereinbarung für die Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel (BBT) zwischen Deutschland und Österreich erklärt der verkehrspolitische Sprecher Thomas Mütze:  „Die Absage der Vertragsunterzeichnung zur BBT-Zulaufstrecke von österreichischer Seite her mit dem Hinweis auf Budget-Einsparungen muss auch auf deutscher Seite zu einem kritischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Grüne: Bundesverkehrsminister </strong><strong>Ramsauer soll Mammut-Projekt kritisch hinterfragen</strong><strong></strong></p>
<p>München (10.01.2012/bea). <strong><em>Zur Verschiebung der geplanten Unterzeichnung einer Vereinbarung für die Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel (BBT) zwischen Deutschland und Österreich erklärt der verkehrspolitische Sprecher Thomas Mütze:</em></strong>  „Die Absage der Vertragsunterzeichnung zur BBT-Zulaufstrecke von österreichischer Seite her mit dem Hinweis auf Budget-Einsparungen muss auch auf deutscher Seite zu einem kritischen Hinterfragen des Tunnelprojektes und der damit verbundenen Zulaufstrecken in Bayern führen. Die Grünen in Bayern, Tirol und Südtirol sehen im Brenner Basistunnel keine zeitnahe Lösung der Transitproblematik und kritisieren die lange Baudauer, die extrem hohe Kosten, ein fehlendes Betriebskonzept sowie fehlende Lkw-Verlagerungsgarantien und Zulaufstrecken in Deutschland und Norditalien. Unsere Antwort auf die Probleme lautet: Alpentransitbörse zur fairen Verteilung der Gütertransporte auf die verschiedenen Alpenpässe, mehr Effizienz beim Gütertransport auf der Bahn und höhere Lkw-Mauten, um mehr Kostenwahrheit im Verkehr zu erreichen. Dahin muss die Reise gehen, damit Steuergelder nicht in Riesentunnels verschwindet, sondern für wichtigere Anliegen verwendet werden.“</p>
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